FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Keine erfolgreiche Generalprobe: Gegen Vitesse Arnheim, den letztjährigen Tabellenfünften der Eredivisie, zogen die Lilien mit 0:1 (0:1) den Kürzeren.
Dimitrios Grammozis: "Es war ein guter Test gegen einen technisch versierten Gegner. In manchen Phasen hat das Pressing sehr gut funktioniert, in anderen hat die letzte Abstimmung gefehlt. Ich bin zufrieden mit den Erkenntnissen, die wir sammeln konnten."
Zu Beginn der Begegnung war der SV 98 vor 2050 Zuschauern die offensiv aktivere Mannschaft, jedoch fehlte im letzten Drittel zunächst die Präzision. Selbst ließ man dem Gast in der eigenen Hälfte kaum Räume und schob spätestens ab der Mittellinie konsequent auf den Ballführenden.
In der zehnten Spielminute hatte die Lilien dann ihre erste Chance: Serdar Dursun kam in Folge eines Eckballes auf Höhe des Sechzehners frei zum Abschluss. Sein satter Schuss ging aber knapp über den Kasten von Keeper Kostas Lamprou.
Die Gäste standen in der Folge etwas höher und setzten den SV 98 bereits im Aufbau unter Druck. Nach einem Eckball von Oussama Tannane hatte Danilho Doekhi die erste gefährliche Torannäherung für die Niederländer.
Immer wieder schaffte es aber das Team von Dimitirios Grammozis, sich aus dem Pressing der Gäste zu befreien und in Nähe des Strafraums zu kommen. Es scheiterte jedoch weiter am letzten Pass.
In 25. Minute konterte dann Vitesse Arnheim: Nach einem Traumpass von Oussama Tannane tauchte Arnheims Tim Matavz aus abseitsverdächtiger Position frei vor Marcel Schuhen auf und vollstreckte zum 0:1.
In der Folge intensivierten die Lilien ihre Bemühungen, sich Torchancen herauszuspielen. Durch einen Distanzschuss aus knapp 18 Metern hatte Fabian Schnellhardt eine weitere gute Torgelegenheit (33.). Es ergaben sich auf beiden Seiten zudem mehrere Standardsituationen, die jedoch ohne Ertrag blieben.
Kurz vor dem Seitenwechsel wurde dann Marvin Mehlem vorm Sechzehner der Gäste gefoult. Den darauffolgenden Freistoß setzte der Gefoulte selbst an die Latte – Glück für die Niederländer.
Mit der knappen Führung für die Gäste ging es dann auch in die Pause.
Knapp drei Minuten nach Wiederanpfiff mussten die Lilien dann verletzungsbedingt wechseln. Nach einem bösen Foulspiel der Gäste konnte Mathias Honsak nicht mehr weiter machen. Für Honsak kam mit Tim Skarke ein weiterer Neuzugang auf den Platz.
Vitesse erwischte den besseren Start in den zweiten Durchgang und hatte mehr Spielanteile. Vor allem über die Außenbahnen waren die Gäste nun gefährlicher. In der 49. Minute hatten die Niederländer die Chance auf das 0:2. Nach einer flachen Hereingabe von Kapitän Bryan Linssen verpasste Ousama Darfalou in der Strafraummitte nur knapp.
Das Spiel stellte sich nun deutlich zerfahrener dar und die Lilien schafften es kaum, an die Spielzüge des ersten Durchganges anzuknüpfen. Aber auch der Gast erspielte sich kaum echte Torchancen.
Meist wurde Vitesse nur aus der Distanz gefährlich. In der 70. Minute zog der eingewechselte Ali Mukhtar ab, verfehlte jedoch das Tor. Kurz darauf tauchte Wittek am langen Pfosten auf, sein Kopfball fand jedoch nicht den Weg ins Tor (76.)
So blieb es schließlich beim knappen Erfolg der Niederländer. Am kommenden Wochenende starten die Lilien dann beim Hamburger SV in die neue Saison.
Aufstellung: Schuhen (Stritzel, 62.), Holland (Hertner, 73.) , Dumic, Höhn (Wittek, 62.), Herrmann (Egbo, 73.), Stark, Schnellhardt (Kempe, 62.), Heller, Mehlem (Pálsson, 46.), Honsak (Skarke, 48.), Dursun (Platte, 62., Wurtz, 76.).