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11.06.2017 / Allgemein

„Oft kommt der Mensch hinter dem Sportler zu kurz“

Derzeit verbringt Terrence Boyd seinen Urlaub in den USA. Mit dem Lilienkurier sprach Terrence damals vor dem Heimspiel gegen Schalke 04 unter anderem über den US-amerikanischen Profisport. Außerdem erzählte der 26-Jährige über seine Leidenszeit, das Fußballgeschäft insgesamt und das Leben als Familienvater.

Lilienkurier (LK): Terrence, der Herrngarten in Darmstadt ist durchaus beliebt als Strecke für den Kinderwagen. Hast du deine Kleine auch schon hier durch das Grün geschoben?
Terrence Boyd (Terrence): Bislang noch nicht. Direkt nach meinem Wechsel habe ich noch im angrenzenden Hotel gewohnt und damals alleine einen Fuß hier reingesetzt, ohne den Park genauer zu erkunden. Aber durch das Interview heute kenne ich jetzt die meisten Ecken, und speziell der Prinz Georgs-Garten ist wirklich einen Besuch wert. Alleine hätte ich wohl noch eine Zeit gebraucht, um das zu entdecken, aber jetzt werden wir mit Sicherheit mal zu dritt hier entlang schlendern.
LK: Wie sehr hat deine Tochter deinen Alltag verändert?
Terrence: Sehr stark. Nachts haben wir Glück mit ihr, da schläft sie meist gut. Und wenn sie aufwacht, merkt es sowieso zunächst meine Freundin (lacht). Generell sieht mein Alltag jetzt anders aus als noch vor ein paar Jahren. Aber es ist sehr schön, eine andere Seite des Lebens durch sie erkennen zu dürfen. Sie hält uns auf Trab, ständig entdecken wir etwas Neues mit und an ihr. Manche würden es vielleicht langweiliger nennen, aber es ist immer etwas los. Sie hat neuen Schwung in den Alltag gebracht.
LK: In einem früheren Interview hast du gesagt, dir werde schnell langweilig, und du hast interessante Aktivitäten aufgezählt, die du als Ausgleich betreibst: Ein Französischkurs an der Volkshochschule, Acrylmalerei auf der Leinwand und eine Schildkröte als Haustier. Sind diese Sachen noch aktuell?
Terrence: Mr. Franky habe ich nicht mehr, so hieß meine Schildkröte damals (lacht). Französisch hatte ich in der Schule und wollte es mit einem Kurs auffrischen. Das Problem war, dass die Anfängergruppe zu einfach für mich gewesen ist, die nachfolgende aber zu schwer, dann hatte ich keinen Bock mehr (grinst). Ich kann absolut überhaupt nicht malen, habe es aber trotzdem gerne gemacht, in der Kunst gibt es schließlich kein Richtig und Falsch. In dieser Richtung will ich auch unbedingt bald wieder einen Versuch starten.
LK: Die Langeweile sucht dich durch die kleine Familie wahrscheinlich auch nicht mehr so oft heim.
Terrence: Nee, die Kleine sorgt dafür, dass wir ständig etwas zu tun haben. Aber wir unternehmen trotzdem viel, nehmen die Kleine dann einfach mit, sie hat sich auch schon an die Rumreiserei gewöhnt (grinst).
LK: Und der neue Lebensmittelpunkt für euch alle ist nun Darmstadt. Für dich persönlich nach Wien und Leipzig ein eher beschauliches Umfeld.
Terrence: Wir haben uns bewusst dafür entschieden, in den Süden von Darmstadt in ein kleines Dorf zu ziehen, wo es also noch beschaulicher ist. Das tut uns gut als kleine Familie. Alles, was wir brauchen, ist in direkter Umgebung. Es sind nicht mehr die Zeiten, als ich oft Shoppen gewesen bin oder öfter in Bars war. Heute schleppe ich die Family gerne einmal zum Kaffee in ein Kaffeehaus – eine Liebe, die in meiner Zeit in Wien entstanden ist.
LK: Grundsätzlich bist du nach deiner langen Leidenszeit wahrscheinlich froh, überhaupt über einen Ort zu sprechen, an dem du regelmäßig Profifußball spielen kannst.
Terrence: Genau, ich bin dankbar für jede Minute, die ich auf dem Platz stehen darf und dafür, dieses Gefühl wieder zu erleben. Da bin ich definitiv demütig und weiß es sehr zu schätzen, aber dann gibt es auch noch eine andere Seite.
LK: Wir sind gespannt…
Terrence: Ganz einfach der Ehrgeiz. Klar freue ich mich darüber, dass ich wieder kicken darf. Aber jetzt, wo ich es wieder kann, will ich auch Leistung bringen. In der aktuellen Situation kann ich nicht hundertprozentig glücklich sein, nur weil ich wieder auf dem Platz stehen kann. Da überschattet das Sportliche dann teilweise auch den immer vorhandenen Glücksmoment, dass es für mich doch weiter geht.
LK: Was lange unsicher gewesen ist. Hat dich der ständige Kampf mit vier Operationen, Reha und verschiedenen Rückschlägen irgendwann zermürbt?
Terrence: Auf jeden Fall. Ich bin generell kein Typ für Reha oder Kraftraum. Ich spiele, um auf dem Platz zu stehen und Tore zu schießen. Ich musste viermal mit der Reha beginnen, jedes Mal von vorne anfangen. Das hat mich schon kaputtgemacht, speziell die Phase direkt nach einer OP, wenn ich gemerkt habe, dass es wieder nicht so gelaufen ist, wie wir es uns vorgestellt haben und dass ich wahrscheinlich wieder unter das Messer muss.
LK: Nach einem Kreuzbandriss fehlt ein Spieler normalerweise 6 bis 8 Monate. Bei dir wurden es 643 Tage, weil sich immer wieder eine Zyste bildete. Hast du dich teilweise gefragt: Warum passiert das mir?
Terrence: Ich glaube grundsätzlich an Schicksal. Umso größer sind die Lehren, die ich aus dieser Zeit ziehe und umso positiver gehe ich alles an, was noch vor mir liegt. Natürlich war ich teilweise verzweifelt in dieser Zeit, aber ich denke, alles passiert aus einem Grund.
LK: Du hast während der Verletzung deine Freundin kennengelernt…
Terrence: Genau, ohne die Verletzung hätte ich sie wahrscheinlich nie getroffen. Das sind Fügungen, die niemand kontrollieren kann. Es klingt idiotisch, aber unter diesem Aspekt muss ich sogar dankbar sein für die damalige Situation.
LK: Zumal diese Ausgangssituation euch sicherlich zusammengeschweißt hat…
Terrence: Rückblickend war es hart, aber super für uns als Familie. Gerade als Fußballer lernst du ganz viele falsche Freunde kennen. Wenn es gut läuft, dann sind ständig Leute um dich herum. Meine Freundin habe ich am absoluten Tiefpunkt meiner Karriere kennengelernt, kurz davor, die Schuhe an den Nagel zu hängen. Ich schätze es enorm, dass sie für mich als Menschen dagewesen ist und nicht für den Fußballer. Dafür bin ich unendlich dankbar. Und ich weiß, dass wir schwere Zeiten gemeinsam überstehen können.
LK: Wie konkret waren damals die Gedanken an ein Karriereende?
Terrence: Sehr konkret. Nach der letzten OP haben wir mit Leipzig überlegt, welchen Job ich dort alternativ machen könnte. Marketing, PR, es waren verschiedene Sachen möglich. Das war eine große Geste, aber ich dachte mir: Das kann es doch nicht gewesen sein. Also wollte ich es noch einmal wissen, die Vernunft ein wenig zur Seite schieben und es wortwörtlich über das Knie brechen (lacht). Zuvor hatten wir das Knie in Watte gepackt, die Belastung nur langsam gesteigert – also haben wir es nun mit Vollgas versucht. Und plötzlich hat es gehalten und ist seitdem nie mehr angeschwollen.
LK: Vor deiner Verletzung hast du bereits Länderspiele für die USA gemacht, eine tolle Zeit bei Rapid Wien verbracht und bist als Hoffnungsträger nach Leipzig gekommen. Momente, die in der Reha für Kraft oder eher für Wehmut sorgten?
Terrence: Es war eher die Wehmut, generell nicht auf dem Platz stehen zu können. Selbst in der Reha habe ich mich nicht an Erinnerungen festgeklammert, auch dort gibt es immer wieder kleine und neue Ziele, die einen anspornen. Die ganzen Erinnerungen sind zwar da, aber wirklich realisieren und festhalten wird man all das erst nach dem Karriereende. Klar habe ich mich mal an Tore oder Spiele zurückerinnert und gedacht, was für geile Momente es gewesen sind. Aber während der Karriere durchlebst du diese Momente, ohne sie endgültig zu verarbeiten. Ich glaube, selbst die Jungs, die Weltmeister wurden, werden erst später komplett raffen, was sie Großartiges geleistet haben und dass sie unsterblich geworden sind.
LK: Über die sozialen Netzwerke wurde deutlich, wie viele Mitspieler, Ex-Kollegen etc. mit dir leiden. Umgekehrt freuten sich diese Personen auch ungemein über dein Tor gegen Borussia Dortmund. Du scheinst ein beliebter Typ zu sein.
Terrence: Ich bin ein sehr ehrlicher Typ und positiv verrückt. Damit kommen viele gut klar, manche aber auch nicht. Ich hatte einige Stationen, kenne viele Leute in der kleinen Fußballwelt. Da gibt es einige Jungs, die mich schätzen, die ich sehr mag und mit denen ich auch Kontakt halte. Nahezu jeder Spieler kennt das Gefühl einer schweren Verletzung und kann nachempfinden, was man in dieser Phase durchmachen muss. Der Zuspruch der Kollegen tat schon gut und hat mir auch geholfen
LK: Schön zu merken, dass die eigene Art ankommt, man nicht nur als Fußballer gesehen wird, sondern als positiver Typ?
Terrence: Generell ist das Geschäft sehr schwierig. Am Ende des Tages sind alle Spieler nur Nummern, die funktionieren müssen. Klappt das nicht, werden sie ausgetauscht. Da ist es schön, zu merken, dass du teilweise doch etwas dafür zurückbekommst, wenn du dich selbst menschlich und korrekt verhältst. Ich rede nicht davon, dass es für eine tolle Art einen neuen hochdotierten Vertrag geben sollte. Aber wie miteinander umgegangen wird, das finde ich schon wichtig.
LK: Wie siehst du denn generell den Profifußball?
Terrence: Ich habe sicherlich noch nicht alle Seiten gesehen, aber natürlich habe ich schon einiges mitbekommen. Grundsätzlich überwiegt das Positive, der Traumberuf als Fußballer und die Ehre, vor vielen Tausenden in einem Stadion aufzulaufen. Aber der Druck, der dazukommt, all die Nachrichten in den Medien, das ist schon enorm. Meine Freundin kann meine Spiele beispielsweise nie richtig genießen.
LK: Warum?
Terrence: Sie sieht mich aktuell ja zum ersten Mal wirklich auf dem Platz und weiß, welche Arbeit und welcher Druck hinter dem stehen, was der Zuschauer am Wochenende sieht. Ich komme schließlich jeden Tag nach Hause und dann heißt es ‘Ich habe gut trainiert‘ oder ‘Ich habe nicht gut trainiert‘, ‘Ich spiele von Beginn an‘ oder ‘Ich werde wohl nicht in der Startelf sein‘. Es ist immer wieder ein Up and Down, wo du dir teilweise auch mal einen anderen Job wünschst. Einen, in dem es nicht nur Weltklasse oder grottenschlecht gibt. Aber klar, schlussendlich bleibt es ein absoluter Traumjob, gerade wenn du ihn nach langer Zeit endlich wieder ausüben kannst.
LK: Nach langer Zeit ist ein gutes Stichwort. Im Oktober letzten Jahres warst du sogar wieder bei der Nationalmannschaft dabei, ohne zuvor in Leipzig Spiele gemacht zu haben.
Terrence: Jürgen Klinsmann ist auch jemand, der sehr menschlich und respektvoll mit anderen Personen umgeht. Es war eine feine Geste, um mir zu zeigen: Wenn du dich reinhaust und alles gibst, dann kannst du auch das hier wieder erreichen. Leider ist er mittlerweile kein Nationaltrainer mehr, aber es gibt sporadischen Kontakt, und bei wichtigen Themen werde ich ihn auch um Rat fragen.
LK: Insgesamt ist das Sport-Business in Amerika noch mehr Geschäft als hier in Europa. Viel Glamour, dazu das Franchise-System und milliardenschwere Besitzer. Als jemand, der das Menschliche heraushebt und den US-Sport gut kennt, wie bewertest du die Abläufe in Übersee?
Terrence: Schwer zu bewerten. Mich selbst fasziniert der US-Sport auch, speziell Football ist bei mir ein riesiges Thema. Die USA haben die besten Voraussetzungen, Ressourcen und mit Abstand die besten Ligen in Basketball, Football, Eishockey oder Baseball. Das sind schon krasse Sportler. Aber auch dort interessiert sich keiner für die, die den Sprung nicht schaffen. Du bist bei den Besten oder eben quasi ein Niemand. Durch das Franchise-System gibt es nicht mal unterklassige Ligen.
LK: Auch bei den Transfers gibt es Unterschiede…
Terrence: Der Spielermarkt ist natürlich brutal mit den Trades, wenn du als Spieler keinen Einfluss darauf hast, wo du am nächsten Tag hinwechseln musst. Wenn du teilweise mit der Familie etwas aufgebaut, Kinder in der Schule hast und dann plötzlich weg sollst. Da bin ich schon sehr froh, dass es das im Fußball in Europa nicht gibt. Oft kommt der Mensch hinter dem Sportler zu kurz. Das gilt für Amerika, aber für Europa genauso. Aber so ist das Geschäft, und auch dafür verdienst du das viele Geld. Trotzdem fände ich es schön, wenn das Business bei all dem Geld, Druck und Streben nach Erfolg menschlich bleibt.

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