FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Intensiver Pokalabend ohne Happy-End: Gegen den Zweitliga-Konkurrenten müssen sich die Lilien nach mit 0:1 (0:0) geschlagen geben.
Die Partie war von Beginn an von hoher Intensität geprägt. Und beide Mannschaften begannen durchaus mutig. Nach knapp sechs gespielten Minuten kamen dabei die Gäste das erste Mal gefährlich vor das Tor von Marcel Schuhen. Nachdem sich Kyoung-Rok Choi an der Grundlinie durchsetzen konnte, flankte dieser in die Strafraummitte. Dort vereitelte Immanuel Höhn in letzter Instanz vor KSC-Stürmer Philipp Hofmann.
Momente später zogen die Lilien nach: Über die rechte Seite marschierte Mathias Honsak bis zur Grundlinie und fand mit seiner Flanke im Sechzehner Serdar Dursun. Der Stürmer traf den Ball jedoch nicht optimal.
In der Folge wurde die Begegnung etwas ruhiger. Beide Mannschaften versuchten, das eigene Spiel kontrollierter aufzubauen. Bis auf ein paar Distanzschüsse spielte sich nun viel zwischen beiden Strafräumen ab.
Der KSC lauerte in der Phase vermehrt auf Kontersituationen. Bei einer dieser Umschaltaktionen bediente Choi zwanzig Meter vor dem Tor Anton Fink. Mit einem platzierten Schuss in die rechte untere Ecke schloss Fink ab. Schuhen war hierbei aber auf dem Posten.
In der Folge hatten die Lilien mehr Spielanteile und spielten gegen tiefstehende Gäste an. In der 26. Minute fand eine Hereingabe von Marcel Heller auf Höhe des Fünfmeterraumes Dursun, der mit seinem Kopfball aber das Tor am langen Pfosten verfehlte.
Sowohl die Darmstädter als auch die Karlsruher mühten sich an der Defensivreihe des anderen ab. Torchancen waren daher Mangelware.
Die beste Gelengenheit hatten dabei die Gäste nach einem Standard. Nach einer Ecke von Marvin Wanitzek stieg Lukas Fröde am langen Pfosten am höchsten und köpfte gen Tor der Darmstädter. Mit einer Parade entschärfte Marcel Schuhen aber die Gelegenheit (39.).
Es war eine Partie, welche im ersten Durchgang mehr von Zweikämpfen als von Torchancen gezeichnet war, sodass es mit einem leistungsgerechten 0:0 in die Pause ging.
Nach dem Seitenwechsel nahm das Spiel wieder mehr Fahrt auf. Kurz nach Wiederanpfiff startete Victor Palsson aus dem Mittelfeld heraus einen Sololauf, bei welchem der Isländer mehrere Gegenspieler überlief. Sein Abschluss kurz vor dem Strafraum der Gäste wurde aber von Lukas Fröde entscheidend geblockt (49.).
Die Lilien waren nun aktiver und hatten durch Fabian Holland die nächste Torchance. Der Kapitän kam ebenfalls aus der Distanz zum Abschluss. Hollands satten Schuss konnte KSC-Schlussmann Marius Gersbeck erst im Nachfassen parieren (54.).
Während sich der KSC mehr auf die Defensive konzentrierte, spielten die Darmstädter nun auf den Führungstreffer. Eine flache Hereingabe von Patrick Herrmann wurde von Gäste-Kapitän David Pisot abgefälscht und ging knapp am langen Pfosten vorbei (65.). Die Bemühungen der Lilien blieben aber ohne Ertrag.
Wie bereits im ersten Durchgang versuchten die Gäste aus einer gut geordneten Defensive, schnell umzuschalten. Große Räume ergaben sich deshalb kaum und auch Torabschlüsse waren weiter rar.
Fünf Minuten vor Ende der regulären Spielzeit gelang dann dem KSC der Treffer des Tages. Eine Flanke von Anton Fink fand im Strafraum Philipp Hofmann, der zur späten Führung einnickte (85.).
Zwar probierte das Team von Dimitrios Grammozis nochmal, mit aller Kraft die Niederlage abzuwenden. Am Ende zogen die Gäste aber in die nächste Runde ein.