FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Am Samstagabend ist es soweit – die DFB-Pokal-Saison 2019/20 wird eröffnet. Gespielt wird zwar erst zwischen dem 9. und 12. August, aber zumindest wird schon einmal ermittelt, mit wem es der SV 98 in der ersten Runde des Turniers zu tun bekommt. Ab 18.00 Uhr wird die ehemalige Fußballweltmeisterin Nia Künzer in der ARD-Sportschau die Lose aus der Trommel ziehen. Eine Sache steht bereits fest: Da die Lilien zu den 14 bestplatzierten Zweitligateams zählen, werden sie wie die Erstligisten definitiv auswärts ran müssen.
Insgesamt kommen 32 der insgesamt 64 teilnehmenden Teams als Gegner für die Südhessen infrage. Dazu zählen die vier übrigen Mannschaften aus Liga zwei, die vier höchstplatzierten Drittligisten und 24 weitere Teams aus den jeweiligen Landesverbänden. In dieser Saison haben sich Mannschaften aus den ersten sechs Ligen für den DFB-Pokal qualifiziert, was ein weiteres Mal für ein ausgesprochen bunt gemischtes Teilnehmerfeld sorgt. Hier folgt ein kleiner Überblick über Teams, zu denen die erste Lilien-Pokalreise in 2019 führen könnte.
Die kürzeste Anreise: Weniger als eine Stunde Fahrtweg hätten die Südhessen, wenn ihnen der Zweitligaaufsteiger Wehen Wiesbaden zugelost werden würde. Lediglich 46 Kilometer trennt das Böllenfalltorstadion von der Brita-Arena, wo die Landeshauptstädter ihre Heimspiele austragen. Nur unwesentlich länger dauert die Fahrt ins 52 Kilometer entfernte Mannheim. Dort würde der SV Waldhof, der zur kommenden Saison in die dritte Liga zurückkehrt, auf die Elf von Dimitrios Grammozis warten.
Die weiteste Anreise: 697 Kilometer müsste der Mannschaftsbus zurücklegen, sollte der Erstrundenkontrahent FC Hansa Rostock heißen. Die im Ostseestadion spielenden Drittligisten hatten sich im Finale des Landespokals Mecklenburg Vorpommerns mit 4:1 gegen den Torgelower FC Greif durchgesetzt und sich somit für die Endrunde qualifiziert. Für genug An-Bord-Unterhaltung sollte ebenfalls gesorgt werden, wenn die Südhessen gegen Energie Cottbus (591 km) oder den VfB Lübeck (582 km) ranmüssen.
Der vermeintlich schwerste Gegner: Der einzige Zweitligist, der kein Aufsteiger ist, und trotzdem im Amateurtopf zu finden ist, ist der SV Sandhausen. Gegen die am Ende auf dem fünfzehnten Rang gelandeten Sandhäuser trennten sich die Lilien in der abgelaufenen Saison zweimal 1:1. Ein nicht viel dankbarerer Gastgeber wäre der VfL Osnabrück, souveräner Drittligameister und Zweitligarückkehrer. Allerdings haben die Lilien schon in der letzten Saison gute Erfahrungen mit harten Gegnern gemacht: Im August vergangenen Jahres führte die die Auswärtsfahrt zum FC Magdeburg, wo Tobi Kempe durch ein Elfmetertor früh den 1:0-Endstand markieren konnte.
Der vermeintlich einfachste Gegner: Während immerhin fünf Fünftligisten dieses Jahr am DFB-Pokal teilnehmen, hat sich lediglich ein Team aus der sechsten Liga für die Endrunde qualifiziert: der FSV Salmrohr. Dass man das Team aus der Rheinlandliga aber keinesfalls unterschätzen sollte, hat es das letzte Mal im Landespokalfinale gegen die TuS Koblenz beeindruckend unter Beweis gestellt. Nach Ende der regulären Spielzeit lag man noch mit 0:2 zurück – und erreichte durch Tore in der zweiten und fünften Minute der Nachspielzeit doch noch die Verlängerung. Im Elfmeterschießen setzte sich der FSV Salmrohr schließlich durch und machte die Pokalteilnahme perfekt.
Alle möglichen Erstrundengegner des SV 98:
2. Bundesliga
· SV Sandhausen
· VFL Osnabrück
· Karlsruher SC
· SV Wehen Wiesbaden
3. Liga:
· FC Ingolstadt
· 1. FC Magdeburg
· MSV Duisburg
· Hallescher FC
· Würzburger Kickers (Sieger des Pokals in Bayern)
· Hansa Rostock (Sieger des Pokals in Mecklenburg-Vorpommern)
· 1. FC Kaiserslautern (Sieger des Pokals in Südwest)
· KFC Uerdingen (Sieger des Niederrheinpokals)
· Waldhof Mannheim (als Finalist im Baden-Pokal gegen den bereits qualifizierten Drittligisten Karlsruher SC)
· Chemnitzer FC (Sieger des Pokals in Sachsen)
Regionalliga:
· Energie Cottbus (Sieger des Pokals in Brandenburg)
· VfB Eichstätt (als Bayerischer Amateurmeister)
· VfB Germania Halberstadt (als Finalist im Sachsen-Anhalt-Pokal gegen den bereits qualifizierten Drittligisten Hallescher FC)
· SV Drochtersen/Assel (Sieger des Niedersachsen-Pokals für Dritt- und Regionalligisten)
· FC Viktoria 1889 Berlin (Sieger des Berlin-Pokals)
· SV Rödinghausen (Sieger des Pokals in Westfalen)
· SSV Ulm 1846 Fußball (Sieger des Pokals in Württemberg)
· FSV Wacker Nordhausen (Sieger des Pokals in Thüringen)
· Alemannia Aachen (Sieger des Mittelrheinpokals)
· VfB Lübeck (Sieger des Pokals in Schleswig-Holstein)
· 1. FC Saarbrücken (Sieger des Saarlandpokals)
· SC Verl (Sieger im Entscheidungsspiel um den zweiten Teilnehmerplatz in Westfalen)
Oberliga:
· KSV Baunatal (als Finalist im Hessenpokal gegen den bereits qualifizierten Drittligisten Wehen Wiesbaden)
· FC Oberneuland (Sieger des Bremen-Pokals)
· TuS Dassendorf (Sieger des Hamburg-Pokals)
· SV Atlas Delmenhorst (Sieger des Pokals in Niedersachsen)
· FC 08 Villingen (Sieger des Pokals in Südbaden)
6. Liga:
· FSV Salmrohr (Sieger des Pokals im Rheinland)