FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Ein Punkt in Kiel und das dritte ungeschlagene Spiel in Folge. Bei der Heimpremiere des Kieler Neu-Trainers Marcel Rapp kamen die Lilien zwar gut in die Partie, sahen dann aber die Gastgeber einen Ticken besser. Die verdiente Führung der Hausherren konterte der SV Darmstadt 98 noch vor der Pause und hatte auch im zweiten Durchgang zahlreiche gute Torchancen. Mit ein bisschen mehr Abschlussglück wären sogar drei Punkte möglich gewesen. So aber nehmen die Darmstädter einen Auswärtspunkt mit aus Kiel. sv98.de fasst alle Stimmen zum Spiel zusammen.
Torsten Lieberknecht:
„Wir haben hier heute zwei Mannschaften gesehen, die unbedingt den Sieg wollten. Wir wussten, dass wir in der ersten Halbzeit Balleroberungen erst in der hinteren Kette haben. Doch mussten wir eine Druckphase der Kieler überstehen. Nach dem Elfmeter und Führung für Holstein haben wir gut geantwortet. In der Pause wollen wir uns dann defensiv besser aufstellen, um dadurch aktiver mit dem Ball nach vorne zu agieren. Im zweiten Durchgang waren wir aufgrund der klareren Chancen die bessere Mannschaft. Ein Dreier wäre möglich gewesen. Doch hatte Holstein heute das erste Heimspiel des neuen Trainers, wir können mit dem Punkt gegen eine starke Kieler Mannschaft deshalb leben. Für uns ist es auch ein Prozess, den wir mitnehmen: In Heidenheim und Rostock haben wir nach dem Ausgleich jeweils zum Ende noch ein Gegentor geschluckt. Das nehmen wir mit in unserer Entwicklung.“
Marcel Rapp:
„Das Spiel heute war deutlich besser als unser 1:1 letzte Woche in Ingolstadt. In der ersten Halbzeit haben wir so gespielt, wie wir es uns vorgestellt hatten: mit viel Druck, einer guten Struktur gegen den Ball und der Führung nach dem Elfmeter. Im zweiten Durchgang hatte dann Darmstadt mehr Spielkontrolle und die klareren Chancen. Wenn man beide Halbzeiten betrachtet, ist das Ergebnis meiner Meinung nach am Ende gerecht.“
Luca Pfeiffer:
„Für den neutralen Zuschauer war es ein geiles Spiel mit vielen Torchancen, in denen es immer hin und her ging. Unsere Reaktion nach dem 1:0 für Holstein war sehr gut. Irgendwie sind wir nach dem Treffer erst so richtig aufgewacht. Wir hatten direkt zwei riesige Chancen, von denen die zweite dann drin war. Auswärts in Kiel können wir mit dem Punkt insgesamt ganz gut leben, hintenraus können wir das Spiel aufgrund der klareren Aktionen aber auch gewinnen. So wie wir heute die Konter teilweise ausgespielt haben, war richtig gut. Allerdings muss ein Tor dabei herausspringen, dann nehmen wir hier heute auch drei Punkte mit. Insgesamt bin ich aber froh, dass wir und unsere Fans, die weit hergereist sind, nicht mit leeren Händen nach Hause fahren.“
Marcel Schuhen:
„Es war eine gute Zweitliga-Partie. In der ersten Halbzeit war es unser Ziel, aus einer kompakten Defensive schnell umzuschalten, insgesamt waren wir dennoch etwas zu passiv. In der zweiten Halbzeit wollten wir mehr Zugriff auf das Spiel haben, das hat auch gut geklappt. Ein Punkt ist zwar in Ordnung, aufgrund der Chancen hätten wir aber auch einen Sieg verdient gehabt. Wichtig ist dennoch, dass wir Unentschieden gespielt haben, weil wir in der Vergangenheit nach solchen Spielen wie zum Beispiel in Heidenheim ohne Punkte dagestanden haben.“