FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Das Warten auf die ersten Punkte nach der Länderspielpause geht weiter: Trotz eines kämpferischen Auftritts des SV 98 endete das Heimspiel gegen Bayer Leverkusen mit 0:2 (0:1). Bereits am Sonntag folgt für die Lilien die nächste Partie beim FC Ingolstadt.
Beide Teams suchten von Beginn an das gegnerische Tor, die Zuschauer erlebten eine muntere und schwungvolle Anfangsphase. Großchancen blieben zunächst jedoch Fehlanzeige – bis zur 15.Minute. Bei einem Gegenangriff ließen die Leverkusener den Ball in ihren eigenen Reihen laufen, der letzte Empfänger Julian Brandt schob nach einem Querspiel von Kevin Volland aus fünf Metern platziert zum 1:0 ein.
Auch in der Folge zeigten sich die Lilien couragiert, ließen die nötige Präzision in der gegnerischen Hälfte aber zu oft vermissen. Und ziemlich genau zehn Minuten später zappelte der Ball nach einem Heber von Jerôme Gondorf sogar im Tor. Der Mittelfeldmann befand sich bei Mario Vrancics Anspiel jedoch im Abseits, der Treffer zählte nicht. Auch danach fand sich der SV 98 mit dem Rückstand nicht ab und suchte weiter den Vorwärtsgang.
Aus dem Spiel heraus wurde Bayers Schlussmann Bernd Leno nur selten herausgefordert, knapper wurde es bei Standardsituationen. Nach 33 Minuten zog Altintop den Ball aus spitzem Winkel über den Kasten, vier Zeigerumdrehungen später verfehlte Vrancic das Kreuzeck aus zentraler Position nur knapp. Noch enger wurde es nur in der 41. Minuten, als erneut Vrancic aus 17 Metern an die Latte zirkelte. Allen drei Standards waren Fouls am Bosnier vorausgegangen: Der Offensivmann versprühte im ersten Durchgang viel Spielfreude, nur selten war Vrancic von den Gästen in den Griff zu bekommen.
Auch in den ersten Minuten des zweiten Durchgangs waren es die Lilien, die Akzente setzten. Vrancic setzte nach 50 Minuten die erste Duftmarke ab, sein Abschluss aus zwölf Metern hatte jedoch zu wenig Druck. Aber: Wie im ersten Spielabschnitt zeigten sich die Gäste eiskalt vor dem gegnerischen Kasten. Brandts Hereingabe fand im Strafraum Volland, der das Spielgerät aus der Drehung in den Winkel nagelte – 0:2 (56.).
Augenscheinlich ein echter Wirkungstreffer für die Lilien, denn anschließend plätscherte das Spielgeschehen vor sich hin. Erst nach 66 Minuten setzte Altintop wieder ein Ausrufezeichen, als er per Direktabnahme aus 25 Metern am Kasten vorbeifeuerte. Nun war wieder Leben in der Partie: Rosenthal bediente Platte am rechten Strafraumrand, dessen Flachschuss zwang Leno zur Parade (67.). Kurz darauf probierte es Rosenthal auf eigene Faust: Der Joker tankte sich durch die gegnerische Hälfte, sein Abschluss unter Bedrängnis segelte über das Tor (68.).
Nach 76 Minuten konnte sich Esser auszeichnen. Nach einem Volland-Anspiel kam Brandt im Strafraum frei zum Schuss, Essers Glanzparade verhinderte jedoch das 0:3. Weitere Großchancen taten sich hüben wie drüben bis zum Abpfiff nicht auf, es blieb beim 0:2.