FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Was für ein Finish. Dank des ganz späten Siegtreffers durch Mathias Honsak feiern die Lilien drei Auswärtspunkte in Dresden. Im Rudolf-Harbig-Stadion entwickelte sich eine intensive Begegnung, in welcher sich beide Mannschaften bis in die Nachspielzeit hinein nichts schenkten. Der SV 98 war stets ordentlich in der Partie. Und weil die Darmstädter bis zur letzten Sekunde an sich und den entscheidenden Moment glaubten, geht die südhessische Auswärtsserie weiter. Seit neun Spielen sind die Lilien nun auf fremdem Platz ohne Niederlage und sammelten in dieser Phase starke 23 von 27 möglichen Auswärtszählern. Dementsprechend glücklich über diesen Last-Minute-Sieg zeigten sich die blau-weißen Protagonisten nach Abpfiff an den Mikrofonen. sv98.de hat alle Stimmen zum Spiel zusammengefasst.
Torsten Lieberknecht:
„Wir sind heute der glückliche Sieger. Glücklich darum, weil der Zeitpunkt des Tores so spät war. Das Spiel hat in der Nachspielzeit eine Wendung genommen, mit der keiner mehr gerechnet hatte. In der ersten Halbzeit mussten wir erst einmal Lösungen gegen die Grundordnung der Dresdner finden. In der zweiten Hälfte haben wir umgestellt und im Laufe der zweiten 45 Minuten ein Zeichen gesetzt, in dem wir einen Sechser geopfert und dafür einen weiteren Stürmer gebracht haben. Denn wir wollten den Sechzehner gut besetzen und noch einmal in genau so eine Toraktion wie beim Treffer kommen. Insgesamt hatten aber beide Mannschaften ihre Chancen. Es war das erwartet intensive und schwere Spiel hier in Dresden.“
Alexander Schmidt:
„Meine Mannschaft hat eine ordentliche Leistung gegen einen starken Gegner gezeigt. Ein Unentschieden wäre leistungsgerecht gewesen. Aber wir hatten das Spielpech und kriegen ganz spät noch das 0:1. So grausam kann der Fußball manchmal sein. Beide Mannschaften hatten ihre Torchancen und haben ein intensives Spiel gezeigt. Man hat gespürt, dass Darmstadt 98 dank seiner Klasse und Offensivqualität jede Sekunde zuschlagen kann. Wir mussten daher viele brenzlige Situationen überstehen. Doch auch wir hatten unsere Möglichkeiten, haben unsere größte in der 89. Minute aber nicht genutzt.“
Mathias Honsak:
„Ich habe nach meinem Tor die richtige Seite zum Jubeln erwischt und bin direkt zu unseren Fans gerannt. Das waren pure Emotionen und die pure Freude, mit den Fans und der Mannschaft zu feiern. Heute wird für uns alle vielleicht noch eine längere Nacht (lacht). Insgesamt wussten wir, dass Dresden eine sehr laufstarke Mannschaft ist. Diese Laufbereitschaft mussten wir heute auch auf den Rasen bringen. In der ersten Halbzeit hatten wir mehr Ballbesitz und haben uns ein paar Chancen kreiert. In der zweiten Hälfte ging es dann hin und her. Da war die pure Leidenschaft drin, noch das entscheidende Tor zu machen. Und mit absolutem Willen haben wir das 1:0 gemacht. Das Glück war heute schlussendlich auf unserer Seite. Der Trainer hat vor meiner Einwechslung zu mir gesagt: ‚Honsi, heute ist es wieder so weit. Du machst dein Tor.'“
Marcel Schuhen:
„Es war eine geile Atmosphäre, Anpfiff um 20.30 Uhr, dieses Spiel hat Spaß gemacht. Es ging hin und her, teilweise war es wirklich wild und jetzt sind wir überglücklich, dass wir gewonnen haben. Auch, wenn wir bei diesem Spielverlauf schon der glückliche Sieger sind. Das Tor selbst habe ich überhaupt nicht richtig gesehen und habe erst später gehört, dass Honsi das Tor geschossen hat. Das sind dann Emotionen pur, obwohl man sich dann direkt nochmal auf die letzte Aktion konzentrieren musste. Geklärt, Feierabend, unglaublich! Teilweise war das ein Spiel ohne Mittelfeld, die Bälle waren schnell im jeweiligen Strafraum, immer hoch und runter und dann nehmen wir am Ende dieses 1:0 natürlich mit. Wir werden sehen, wie wichtig dieser Sieg am Ende sein wird. Aber nach drei Spielen ohne Sieg fühlt es sich heute erst einmal extrem wichtig an.“