FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Das gab es in der Lilien-Historie noch nie: Drei Bundesliga-Erfolge in Serie! Und: Durch das überragende 3:0 (2:0) gegen den SC Freiburg schlägt der SV 98 dem Abstieg ein weiteres Schnippchen. Platte (22.), Gondorf (45.) und Schipplock (66.) sorgten für den auch in der Höhe verdienten Sieg.
Es dürfte eine Anfangsphase genau nach Torsten Frings‘ Geschmack gewesen sein: Die Lilien rissen vom Anpfiff weg das Zepter an sich und spielten mutig nach vorne. Defensiv agierten die Hausherren bissig – früh wurden die Freiburger unter Druck gestellt, häufig resultierten daraus Ballverluste im Mittelfeld. Nur ein einziges Mal tauchten die Breisgauer im ersten Durchgang vor Essers Tor auf. Aus der Distanz hielt Petersen einfach mal drauf, doch Esser war zu Stelle. Schlussendlich bereinigte Banggaard den Abpraller aus der Gefahrenzone (14.).
Danach bestimmte sofort wieder der SV 98 das Spielgeschehen. Allen voran Mario Vrancic setzte viele Offensivakzente: Zunächst glitt er von der linken Außenbahn in die Mitte, wo er seinen Distanzschuss knapp am Tor vorbeisetzte (19.). Zwei Minuten später nickte der Mittelfeldmann eine Hereingabe von Heller am linken Pfosten vorbei (21.).
Platte und Gondorf treffen
Kurz darauf war es dann endlich soweit: Altintop eroberte das Spielgerät im Mittelfeld, über Gondorf gelangte der Ball zu Heller, der punktgenau an den kurzen Pfosten flankte. Dort lauerte bereits Platte und schädelte die Vorlage zum 1:0 ins Netz (22.). Die verdiente Führung nach einem echten Bilderbuch-Angriff.
Auch im Anschluss blieben die Lilien am Drücker – und das zahlte sich spät im ersten Durchgang nochmals aus. Vrancics Freistoß fand Gondorfs Stirn, der unhaltbar zum 2:0 köpfte (45.). Ein auch in der Höhe gerechtes Pausen-Ergebnis.
Mit viel Druck startete der Sport-Club aus der Kabine, es sollte jedoch ein kurzes Aufflackern bleiben. Denn spätestens nach rund zehn Minuten kesselten die Hausherren die Freiburger wieder am Strafraum ein. Gleich mehrfach roch es nach 3:0: Etwa in der 56. Minute, als Vrancics Standard von Höfler fast ins eigene Tor verlängert wurde, oder eine Zeigerumdrehung später, als Hollands Hereingabe nach einem sensationellen Gondorf-Hackenpass keinen Abnehmer fand.
Schipplock mit dem Jokertor
In der 59. Minute dann der nächste Großkaliber: Heller tankte sich am rechten Strafraumrand durch, doch in dessen flache Hereingabe kam Gondorf um Sekunden Bruchteile zu spät hereingerauscht (59.). Die Chancen häuften sich nun mehr und mehr: Schipplock spielte den perfekten Pass auf Heller, der alleine auf Schwolows Tor zustürmte. Doch der Mittelfeldflitzer zeigte sich zu uneigensinnig, sein Querpass auf Gondorf wurde von Gulde abgefangen (64.).
Zwei Minuten fiel dann das überfällige 3:0: Ein Steinhöfer-Anspiel stoppte Schipplock im Strafraum, drehte sich um Kempf und nagelte den Ball in das kurze Eck. Die Befreiung!
Fast wären kurz darauf noch mehr Treffer gefallen, doch hinten rettete Altintop gleich doppelt auf der Linie (67.) und vorne wurde Sulus Kopfball kurz vor dem Freiburger Kasten weggekratzt (68.). Anschließend passierte nicht mehr viel, Darmstadt brachte das Resultat ohne große Mühe über die Zeit.