FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Gegen ersatzgeschwächte, aber extrem kompakte Gäste mussten die Lilien lange geduldig bleiben, um schlussendlich drei Punkte einzufahren. Die Freude über den Heimsieg, aber auch der Respekt gegenüber dem Gegner war im Anschluss aus den Aussagen der Darmstädter Protagonisten herauszuhören. sv98.de hat alle Stimmen zusammengefasst.
Bernhard Trares:
Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft, wie sie sich trotz der ganzen Umstände präsentiert hat. Wir wollten durch unser Umschaltspiel zu Chancen kommen, was uns zu Beginn gelungen ist. Wir müssen eigentlich das 1:0 machen. Insgesamt haben wir die erste Halbzeit sehr offen gehalten. Wir standen tief und haben gut verteidigt. Aber in den Phasen mit Ball haben wir zu einfache Fehler gemacht. Ich hätte mir gewünscht, dass wir mit unseren vielen Ecken noch mehr Torgefahr ausstrahlen. In der zweiten Halbzeit haben wir wieder gut begonnen, aber gegen uns zu viele Freistöße provoziert. Dann kriegen wir ein Tor, das einfach zu verhindern gewesen wäre. Danach wurde es natürlich schwer für uns. Trotzdem haben wir auf unseren Moment gewartet und weiter diszipliniert gespielt.
Markus Anfang:
Für uns war es ein schweres Spiel. Schon nach zwei Minuten müssen wir durch den Kopfball von Paik das 1:0 machen. Aber auch Würzburg hatte zwei große Torchancen. Wir hatten dagegen Schwierigkeiten, uns Chancen zu kreieren. Wobei wir trotzdem gute Möglichkeiten hatten. Wichtig war heute, dass wir konzentriert geblieben sind. Wir hatten viel Ballbesitz und standen in der Restverteidigung gut. Die Jungs haben es sehr gut gemacht – und das gegen eine Mannschaft, die alles dafür getan hat, ihr Tor zu verteidigen. Gegen einen tiefstehenden Gegner zu treffen, ist immer schwer. Aber ab der 25. Minute haben wir es dann nochmal wesentlich besser gemacht. Auch in der zweiten Halbzeit haben wir permanent aufs Tor gespielt und uns viele Standardsituationen erarbeitet. Der Treffer von Tobias Kempe ist dann der Türöffner gewesen. Wir freuen uns über diesen Sieg, weil wir endlich zweimal in Folge gewinnen konnten. Das tut uns gut, weil wir in der Vergangenheit schon viele Spiele hatte, in denen wir besser waren und trotzdem verloren haben.
Tobias Kempe:
Es war ein sehr schwieriges Spiel. Wir haben es aber ordentlich gemacht. Zu Beginn ist Würzburg zu Chancen gekommen, aber wir waren sehr spieldominant und dann war das 1:0 nach der Pause natürlich extrem wichtig. Insgesamt war es ein Arbeitssieg. Würzburg hat sich in alles reingeworfen, sie haben großen Teamgeist bewiesen. Und es ist immer schwer, gegen tief stehende Gegner Lösungen zu finden. Wir haben in der Halbzeit gesagt, wenn wir in Führung gehen, dann gewinnen wir auch das Spiel. Und ich bin froh, dass es so gekommen ist. Spielerisch waren wir überlegen, aber du musst es immer erst einmal schaffen, durch so eine kompakte Mannschaft durchzukommen.
Marcel Schuhen:
Es ist vielleicht von außen schwierig nachzuvollziehen, wie schwierig die Aufgabe war, weil erst einmal nur die Aufstellungen gesehen werden. Natürlich war es für die Würzburger noch schwieriger, das möchte ich überhaupt nicht bestreiten. Aber ich bin heilfroh, dass wir heute die drei Punkte eingefahren haben. Ich habe einen riesigen Respekt vor der Leistung der Würzburger, in deren Haut man heute nicht stecken wollte. Trotzdem wollten wir natürlich das Spiel gewinnen und mussten es auch. Ab der 25 Minute können wir auch zufrieden sein. Davor war es ein wenig Larifari, ein wenig zu viel Schönspielerei, weil uns Würzburg natürlich auch hat spielen lassen. Die Zielstrebigkeit hat aber total gefehlt. Danach waren wir dann besser im Spiel und haben auch hochverdient das Tor gemacht und ebenso verdient das Spiel gewonnen.