Mit der Vortragsreihe tourt die Robert-Enke-Stiftung durch die deutschen NLZs. Die Referenten Ronald Reng und Martin Amedick machen dabei Trainer, Ausbilder und die älteren Nachwuchsspieler auf die Thematik psychischer Krankheiten und insbesondere Depressionen aufmerksam. Was ist eine Depression? An welchen Symptomen kann man sie erkennen? Und wie lässt sie sich behandeln? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich der einstündige Vortrag, für den von der RES bewusst keine Fachärzte ausgewählt wurden.
Amedick machte fast 200 Spiele in der 1. und 2. Bundesliga unter anderem für den 1. FC Kaiserslautern sowie Borussia Dortmund und litt selbst unter Depressionen. Reng dagegen war eng befreundet mit Robert Enke und ist Autor der Biografie „Robert Enke – Ein allzu kurzes Leben“. Während Amedick immer wieder selbst über eigene Erfahrungen mit seinen Depressionen berichtete, konnte Reng über seinen einstigen engen Austausch mit dem früheren Nationaltorhüter erzählen.