FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Eine lange und spektakuläre Saison findet am Sonntag mit dem Heimspiel gegen den FC St. Pauli ihr Ende. Im Umfeld ist die Vorfreude vor dem Duell mit den Hanseaten förmlich greifbar, und auch die Lilien brennen auf das Duell.
"Der ganze Verein freut sich auf dieses Spiel", so Dirk Schuster bei der Pressekonferenz vor dem 34. Spieltag am Sonntag (24.5./15.30 Uhr). Die großartigen Umstände tragen ihren Teil zur Vorfreude bei: "Ausverkauftes Haus, Sonntagnachmittag um 15.30 Uhr, für beide Mannschaften geht es noch um richtig was. Es gibt nichts Schöneres für Fußballer oder Trainer, als an so einem Spiel teilzunehmen."
Auch in der Stadt und im kompletten Umfeld beobachtet der Cheftrainer der Lilien die stetig wachsende Euphorie rund um den SV 98: "Gefühlt an jedem zweiten Auto kleben Liliensticker, überall hängen Fahnen an den Häusern -das war zu meiner Anfangszeit noch ganz anders."
Die riesige Begeisterung ist ein weiteres Indiz dafür, dass der SVD eine hervorragende Spielzeit gespielt hat: "Unabhängig vom Ausgang schauen wir in jedem Fall auf eine tolle Saison zurück, die uns stolz macht. Natürlich wollen wir auch am Sonntag die Fans wieder mit einem Grinsen nach Hause schicken."
Diesem Vorhaben gegenüber steht mit dem FC St. Pauli eine Mannschaft, die fünf der vergangenen sieben Spiele gewonnen hat und mit breiter Brust im Abstiegskampf auftritt: "St. Pauli hat das Ruder zur richtigen Zeit herumgerissen und kommt mit viel Selbstvertrauen zu uns. Die vergangenen drei Spiele gegen sehr starke Team haben sie allesamt gewonnen, das zeigt, was für eine Qualität die Hanseaten haben."
Um dennoch als Sieger aus dem Duell mit den Kiezkickern hervorzugehen, erwartet der 47-Jährige die Dinge, die seine Mannschaft schon über die ganze Saison verkörpert: "Auch im 34. Saisonspiel wollen wir zeigen, was uns in den bisherigen 33 Partien stark gemacht hat: 100 Prozent Konzentration, Einsatz und Wille. Wir wollen die Faktoren beeinflussen, die wir beeinflussen können."
Ob eine besondere Nervosität vorhanden sei? "Es gibt niemanden, der vor dem Training noch drei Mal auf die Toilette marschiert", antwortete Schuster grinsend -um dann anzufügen: "Spaß gehört zum Fußball dazu, und wir sehen im täglichen Training, dass die Freude am Fußball bei uns riesig ist."
Für das abschließende Saisonhighlight im seit Wochen ausverkauften Merck-Stadion am Böllenfalltor stehen dem Trainerteam mit Ausnahme des gesperrten Romain Brégerie alle Spieler zur Verfügung: "Jeder gibt Gas und hat seinen Teil zu einer Saison beigetragen, die uns so keiner zugetraut hat. Wo wir nach Abpfiff am Sonntag aufschlagen, gehören wir schlussendlich auch hin."