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01.12.2019 / Allgemein

„Schade, dass wir nicht mehr geholt haben“

sv98.de hat die Stimmen zur 1:3-Niederlage gegen Arminia Bielefeld zusammengefasst.

Uwe Neuhaus:
„Der siebte Auswärtssieg in Folge – das ist schon unfassbar. Heute war nicht unser bestes Auswärtsspiel. Gerade in der ersten Halbzeit hätte Darmstadt in Führung gehen können. Da hatten wir die nötige Präzision nicht und Darmstadt hat sehr diszipliniert und kompakt gespielt. Wir gehen glücklich mit einem 0:0 in die Pause. Wie häufig in dieser Saison bringen uns zwei überragende Aktionen von Fabian Klos auf die richtige Bahn. Danach hatten wir eine gute Phase, ich wusste aber, dass es hier in Darmstadt erst fertig ist, wenn der Schiedsrichter abpfeift. Darmstadt macht dann auch nochmal das 1:2 und so wurde es eine richtig heiße Schlussphase. Zum Glück haben wir dann mit einem Konter das 3:1 gemacht. Das war heute nicht unbedingt ein extrem verdienter Sieg. Glückwunsch an Darmstadt für eine gute Leistung, aber auch an meine Mannschaft für den Sieg.“

Dimitrios Grammozis:
„Ich denke, wir haben das Spiel heute in den ersten Minuten der zweiten Halbzeit aus der Hand gegeben. Ich fand auch, dass wir in der ersten Halbzeit eine sehr gute Leistung gezeigt haben. Wir haben gut verteidigt, wenig Räume gelassen, hatten schöne Ballgewinne und haben daraus auch gute Umschaltszenen kreiert. Einzig die Präzision im Abschluss hat uns gefehlt – wenn wir da in Führung gegangen wären, wäre das Spiel vielleicht in eine andere Richtung verlaufen. Trotzdem gehen wir mit einem guten Ergebnis in die Pause. Wir wollten so weiter machen und kassieren dann durch zwei überragende Aktionen zwei Tore. Die Mannschaft war danach kurz geknickt, doch mit den beiden Einwechselungen haben wir wieder besser in die Partie gefunden. Tobias Kempe macht dann ein schönes Tor und kurz danach hat Marvin Mehlem einen Abschluss, der das 2:2 hätte sein können. Wir machen dann mehr auf und bieten so mehr Raum zum Kontern. Bielefeld nutzt das dann am Ende gut aus.Trotzdem hat die Mannschaft immer alles versucht und auf der Leistung müssen wir aufbauen und in der nächsten Woche wieder ein gutes Spiel machen.“

Zur Pressekonferenz in voller Länge.

Immanuel Höhn:
„Wir haben eine richtig gute erste Halbzeit gespielt, die beiden Gegentore nach der Pause dürfen uns in dieser Art und Weise aber nicht passieren. Danach waren wir kurz geschockt, es tat natürlich weh, dass Bielefeld die ersten beiden Chancen in ihrem Spiel sofort verwertet. Es ist schade, dass wir nicht mehr geholt haben. Wir haben auch nach dem Rückstand wieder gut gespielt, hatten auch noch die Chancen zum Ausgleich, das 1:3 nach einem Konter gehört dann eben dazu. Es war definitiv mehr drin. Wir hatten Bielefeld lange im Griff, wir haben sie zu vielen Fehlern gezwungen, aber es ist natürlich bitter, dass du so ein Spiel dann verlierst und es zeigt auch die Qualität des Gegners, der die Chancen eben eiskalt nutzt. Wir waren wahnsinnig lange zu Hause ungeschlagen, aber wir werden weiterhin hier Gas geben. Das ist unsere Festung und wir werden noch sehr viele Punkte hier holen.“

Marcel Schuhen:
Wenn man mit 0:0 in die Halbzeit geht, obwohl man eine gute erste Halbzeit und gute Umschaltmomente hatte, ist es natürlich bitter, dass man dann nach fünf Minuten in der zweiten Hälfte mit zwei Toren in Rückstand liegt. Das ist gegen eine gute Mannschaft schwierig wieder aufzuholen. Wir haben uns aber nicht verunsichern lassen, sondern wussten, dass wir erstmal ein bisschen geduldig spielen müssen und haben uns dann auch mit dem Anschlusstor belohnt. Danach haben wir hinten aufgemacht und das 1:3 bekommen. Es ist eben im Fußball so: Wenn Fehler passieren, dann passieren auch oft Tore. Fabian Klos hat den ersten Ball gut und den zweiten sogar noch besser getroffen – und das ist dann eben auch der Grund, warum Bielefeld oben steht. Bielefeld spielt einen sehr guten Fußball und hat mit Voglsammer und Klos vorne zwei Ochsen drin für lange Bälle, wie es eben auch beim 1:0 der Fall war. Die Heimniederlage bringt uns gar nicht aus der Bahn. Die Reaktion nach dem 0:2 ist die Entscheidende, wie wir da weiter nach vorn gespielt und den Tabellenführer hinten reingedrückt haben durch unsere präsente Art des Spiels. Daraus sollten wir das Positive ziehen.

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