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16.04.2021 / Allgemein

„Schlussendlich ist das Ergebnis gerecht“

Remis gegen die beste Auswärtsmannschaft der 2. Bundesliga. Der SV Darmstadt 98 erkämpfte sich trotz großer Personalsorgen einen Zähler gegen einen der Aufstiegsaspiranten der Liga. Dank einer engagierten sowie konzentrierten Leistung im ersten Durchgang gingen die Lilien mit einem Zwei-Tore-Vorsprung in die Halbzeitpause. Während der SV 98 noch im ersten Durchgang klar den Ton angab, veränderte sich das Bild in Hälfte zwei, als Greuther Fürth die Darmstädter Führung egalisierte. Weil beide Mannschaften jeweils eine starke Halbzeit zeigten, war das Endergebnis schließlich leistungsgerecht. sv98.de hat die Stimmen zur intensiven Begegnung zusammengefasst.

Foto: Holtzem

Stefan Leitl:
„Das Spiel beginnt mit dem Freistoß zum 0:1 denkbar ungünstig für uns. Das hat unseren Plan zunächst über den Haufen geworfen. Man hat gesehen, was Darmstadt wollte: tief stehen und schnell umschalten. Trotzdem haben wir ihnen wenig bis gar keine Möglichkeiten gegeben, ins Umschaltspiel zu kommen. Wir haben uns nicht locken lassen. Unser Positionsspiel war gut, unser Passspiel dagegen nicht. Der zweite Schuss aufs Tor der Darmstädter ist dann auch drin, so steht es 0:2. Trotzdem haben wir zum Ende der ersten Hälfte zwei hochkarätige Torchancen, mit den wir hätten verkürzen können. Die zweite Halbzeit ist schnell erzählt: Ganz am Ende ist es ein glücklicher Punktgewinn für Darmstadt. Meine Mannschaft hat eine hervorragende Einstellung und Reaktion gezeigt und war in allen Belangen überlegen. Fast hätten wir unsere Leistung mit dem Sieg noch gekrönt. Trotzdem ein wichtiger Auswärtspunkt für uns, gerade wenn man zur Pause mit 0:2 zurückliegt.“

Markus Anfang:
„Es war ein intensives Spiel gegen ein richtig gute Fürther Mannschaft. Mit der Führung fängt die Partie gut an. In der ersten Halbzeit haben wir ein sehr ordentliches Spiel gemacht. Wir haben es in vielen Phasen sowohl offensiv als auch defensiv kontrolliert und ordentlich gespielt. Dann machen wir das 2:0. Der Knackpunkt war kurz vor der Pause, als wir mit dem dritten Tor den Sack zumachen können. Ab der 60. Minute hat man dann gemerkt, dass Fürth richtig viel Qualität hat und nicht umsonst um den Aufstieg spielt. Wir haben es nicht mehr geschafft, Bälle zu halten und damit deren Spiel zu brechen. Dennoch hatte Fürth in ihrer Drangphase eher weniger klar herausgespielte Chancen. Es waren viele Flanken und Standards dabei. Wir haben uns einen Punkt erkämpft und uns diesen aufgrund der ersten Halbzeit auch verdient. Wir haben nun gegen zwei Mannschaften von oben – Hamburg und Fürth – vier Punkte geholt. Wir haben gepunktet, das tut uns gut. Wir brauchen jeden Punkt, um da unten rauszukommen.“

Carl Klaus:
„Natürlich war ich ein wenig angespannt, aber ich bin gut in meine Abläufe reingekommen, die Jungs waren alle da für mich. Die erste Halbzeit lief für mich noch recht ruhig, nach der Pause hat es sich dann ein wenig wie Dauerbeschuss angefühlt. Da ist es uns leider nicht mehr gelungen, für ausreichend Entlastung zu sorgen. Schlussendlich war der Druck dann ein wenig zu groß. Fürth hat große Qualität und steht zurecht dort oben, das wurde nach der Pause deutlich. Wenn man zwei Jahre quasi nur mittrainiert, will man bei so einer Chance natürlich allen das Gefühl geben, dass man sich auf mich verlassen kann. Das war mir wichtig und ich denke, dass meine Leistung heute auch in Ordnung gewesen ist.“

Tobias Kempe:
„Wir sind sehr gut in das Spiel gekommen, mit dem Freistoß direkt in Führung gegangen. Wir haben Fürth zu vielen langen und oft ungenauen Bällen gezwungen, dann selbst auch noch das zweite Tor nachgelegt. Aufgrund der zweiten Halbzeit geht das Ergebnis aber in Ordnung. Wir konnten dem Druck dann nicht mehr standhalten, das ist natürlich schade. Trotzdem nehmen wir den Punkt gerne mit. Wir haben gegen zwei super Gegner gespielt und vier Punkte geholt, das ist absolut okay. Natürlich ist es nie schön, nach einem 2:0 nicht den Sieg einzufahren, wir hätten vor der Pause eventuell sogar noch einen dritten Treffer machen können. Schlussendlich ist das Ergebnis aber einfach gerecht und wir sind dann auch zumindest damit zufrieden, das Spiel hintenheraus nicht noch abgegeben zu haben. Schließlich haben wir oft genug auch noch durch späte Gegentore verloren.“

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