FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
17. Spieltag, Abschluss der Zweitliga-Hinrunde. Der Lilien gastieren am kommenden Samstag (11.12.) beim SC Paderborn. Anstoß in der Benteler-Arena ist um 13.30 Uhr. Vorab haben wir alle wichtigen Zahlen und Fakten für Euch zusammengestellt.
Tor-Garantie? Wenn der SV Darmstadt 98 und der SC Paderborn aufeinandertreffen, sind Tore fast schon garantiert. In sechs Duellen zwischen beiden Teams fielen insgesamt 29 Treffer, also beinahe fünf pro Spiel. Auch in diesem Jahr sprechen wieder einige Vorzeichen für reichlich Gefahr vor beiden Kasten. Zusammen erzielten Paderborn und Darmstadt in dieser Saison schon 68 Tore. Zudem haben die Ostwestfalen in dieser Spielzeit zuhause noch nie zu Null gespielt, Darmstadt blieb dagegen auf fremden Platz noch nicht ohne Gegentor, erzielte nach Paderborn (18) aber auch die meisten Auswärtstore (17).
Auswärts ist’s am schönsten: Das gilt wohl für den SC Paderborn. Denn erstmals in ihrer Zweitliga-Historie überstanden die Ostwestfalen eine Hinrunde ohne auch nur eine Auswärtsniederlage. Mit 18 Punkten aus acht Spielen – fünf Siege, drei Remis – ist der SCP in der Fremde die beste Mannschaft der 2. Liga. Während der Auswärtsmotor der Paderborner also auf Hochtouren läuft, scheint er vor heimischer Kulisse aktuell noch ein wenig zu stottern. Denn in der Benteler-Arena holte die Mannschaft von Trainer Lukas Kwasniok nur halb so viele Zähler wie auswärts (9). Zudem gabs zuhause mehr Niederlage (3) als Siege (2).
Ausbeute historischen Ausmaßes: Luca Pfeiffer und Phillip Tietz sind bekanntlich mit je zwölf Saisontoren das beste Sturmduo der 2. Bundesliga. Doch damit nicht genug. Zwei Spieler mit jeweils zwölf Treffern? Das gab es bislang nur einmal in der Zweitliga-Historie. Lediglich im Gründungsjahr der 2. Bundesliga 1974/75 hatten zwei Akteure nach 16 Spieltagen schon genauso viele Bude auf dem Konto: Peter Dahl und Roland Stegmayer von Hannover 96.
Maschine: Das ist definitiv Patric Pfeiffer. Der Innenverteidiger des SV Darmstadt 98 verpasste aufgrund einer Corona-Infektion zwar die ersten beiden Saisonspiele, kam dann aber in allen 14 darauffolgenden Duellen zum Einsatz und verpasste keine einzige Minute mehr. Zudem glänzt der 22-Jährige durch sein überzeugendes Zweikampfverhalten: Mit 67,5 Prozent gewonnener Duelle ist Pfeiffer der zweikampfstärkste Spieler der 2. Bundesliga. Weiter so!
Torjäger im Abseits: Sven Michel ist mit seinen 13 Saisontreffern aktuell der beste Torschütze im Paderborner Kader und hinter Guido Burgstaller (14) vom FC St. Pauli der zweitbeste Torjäger der 2. Bundesliga. Doch nicht nur in dieser Statistik ist der 31-Jährige ganz vorne mit dabei: 25-Mal stand Michel in dieser Spielzeit schon im Abseits – und damit mindestens zehnmal mehr als jeder andere Zweitliga-Akteur.
Ex-Lilie: Noch bestens bekannt in Darmstadt ist Felix Platte. Der Mittelstürmer kickte bis zum Sommer 2021 für die Lilien, ehe er sich dem SC Paderborn anschloss, für den er bereits in der Jugend auflief. Zum SV 98 kam Platte bereits im Februar 2016, als er zunächst auf Leihbasis vom FC Schalke 04 ans Böllenfalltor wechselte. Im darauffolgenden Sommer unterschrieb er dann fest beim SV 98, für den er in der Folge insgesamt 88 Spiele bestritt und elf Tore erzielte. In der aktuellen Spielzeit kommt der 25-Jährige auf zwölf Einsätze und sechs Saisontore für den SCP. Das Duell gegen seinen Ex-Klub verpasst Platte jedoch aufgrund eines Muskelfaserrisses.
Ex-Paderborner: Davon hat der SV Darmstadt 98 gleich vier Spieler im Kader. Die meisten Spiele für die Ostwestfalen bestritt Klaus Gjasula, der von 2018 bis 2020 auf insgesamt 58 Einsätze im Trikot des SCP kam. Phillip Tietz wechselte dagegen im Januar 2018 nach Paderborn, ehe er im Sommer bereits wieder verliehen und eine Spielzeit später den Verein endgültig verließ. In seinem halben Jahr in Ostwestfalen absolvierte Tietz 21 Pflichtspiele, in denen ihm sechs Tore gelangen. Luca Pfeiffer stand dagegen von 2018 bis 2019 in Paderborn unter Vertrag, bestritt aber nie ein Pflichtspiel für den SCP, weil er nach seiner Verpflichtung direkt weiterverliehen und dann zu den Würzburger Kickers transferiert wurde. Der letzte im Bunde ist Tobias Kempe, der von Sommer 2012 an ein halbes für den SCP kickte und dabei 15 Einsätze sammelte.
Und noch ein Ex-Paderborner: Kai Peter Schmitz arbeitete in der Saison 2015/16 sowohl als Videoanalyst als auch Athletiktrainer beim SC Paderborn.
Bruderduell: Der eine kickte für den SV Darmstadt, der andere für den SC Paderborn. Am Samstag kommt es zum Aufeinandertreffen von Marvin und Marcel Mehlem. Dabei ist Marcel der ältere der beiden Brüder – 26 Jahre, zentraler Mittelfeldspieler. Seit Sommer 2021 steht er bei den Ostwestfalen unter Vertrag und bestritt bis dato zwölf Zweitliga-Spiele für den SCP.
Bilanz:
|
|
Spiele |
Siege |
Remis |
Niederlagen |
Tore |
|
Heim |
2 |
1 |
0 |
1 |
1:4 |
|
Auswärts |
2 |
1 |
0 |
1 |
5:8 |
|
Gesamt |
4 |
2 |
0 |
2 |
6:12 |
Wettervorhersage:
4 Grad, leichter Regen. Die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei 90 Prozent.