FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
sv98.de hat die Stimmen zum unglücklichen 2:2 in Braunschweig zusammengefasst.
Torsten Frings:
Wenn man in der 92. Spielminute das 2:2 bekommt, dann ist man natürlich unzufrieden. Das Ergebnis ist natürlich bitter, denn wir haben trotz der Personalsorgen ein sehr gutes Auswärtsspiel gezeigt. Die Jungs haben eine gute Mentalität gezeigt, wir hatten das Spiel gedreht gehabt und lagen bis kurz vor Schluss in Führung. Auch wenn es derzeit nicht so richtig läuft: Die Mannschaft wehrt sich dagegen – irgendwann wird das Pendel auch wieder in unsere Richtung ausschlagen, und die Jungs werden sich für ihre Leistungen in den letzten Wochen belohnen.
Zum Foul an Sandro Sirigu:
Ich habe in meiner Karriere selten so ein brutales Foul gesehen und ich war auch kein zurückhaltender Spieler. Das hätte unbedingt rot sein. Ich glaube, nur eine einzige Person in diesem Stadion hat die Aktion nicht als rote Karte gesehen, und das war der Schiedsrichter. Sandro kann aktuell nur mit Krücken laufen und unser Arzt geht vom Schlimmsten aus, was bei einem solchen Foul auch kein Wunder ist.
Torsten Lieberknecht:
Wir sind auch enttäuscht, denn wir haben auch in der ersten Halbzeit ein richtig gutes Spiel gemacht, viele Torchancen erspielt, führen aber nur 1:0. Mit einer einfachen Spielverlagerung bekommen wir dann aus dem Nichts den Ausgleich. In der zweiten Halbzeit konnten wir nicht mehr den Druck entfachen, weil Darmstadt das Spiel stärker kontrolliert hat. Nach dem 2:1 ist es uns wieder etwas mehr gelungen Druck aufzubauen. Mit viel Moral sind wir zum Unentschieden gekommen, das fühlt sich im ersten Moment an wie ein Sieg. Wir sind aber trotzdem nicht zufrieden, weil wir heute nicht gewonnen haben.
Gute Besserung auch an Sandro Sirigu. Julius war auch schon in der Kabine und hat sich bereits entschuldigt. Ich war davon ausgegangen, dass der Schiedsrichter die rote Karte zeigen würde, da hätten wir uns auch nicht beschweren dürfen.
Aytac Sulu:
Das Ergebnis ist sehr bitter, doch Mut und Wille waren wieder da. Leider war auch das Pech auf unserer Seite. Wir waren die präsentere und agilere Mannschaft, waren giftig und wussten, dass die Braunschweiger sehr großen Wert auf Konter legen. Diese haben wir sehr gut unterbunden. Die Räume, die sich uns ergeben haben, hätten wir allerdings besser nutzen können. In so einer Phase, in der wir uns befinden und wo nicht immer alles gut läuft, fällt dann leider noch so ein spätes Gegentor. Das Ergebnis ist dann heute natürlich nicht so schön.
Wilson Kamavuaka:
Wir als Mannschaft sind bitter enttäuscht, dass es nicht zum Sieg gereicht hat. Ich denke, wir hätten ihn verdient gehabt, da wir ihn uns Stück für Stück erarbeitet haben. Aber das ist für uns aktuell symptomatisch. Wir hatten auf letzte Woche aufgebaut, ein gutes Spiel gemacht und heute wieder alles gegeben. Leider haben wir es am Ende nicht geschafft, den Sieg über die Runden zu bringen.
Marvin Mehlem:
Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht, jeder hat gefightet, wir waren in jedem Zweikampf und sind bis zum Schluss gerannt. So ein Gegentor in der letzten Minute tut dann natürlich sehr weh. Es nervt natürlich, dass wir wieder nicht gewinnen konnten, aber wir nehmen mit, dass wir offensiv wieder richtig mutig aufgetreten sind. Wir wollten den Sieg erarbeiten und waren ganz kurz davor, standen auch defensiv stabil und haben kaum etwas zugelassen.