FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Zwei gegensätzliche Halbzeiten, aber am Ende zeigten die Lilien die größere Effektivität. Der Lohn für einen aufopferungsvollen Auftritt in Regensburg lautet: drei Punkte und 35 Zähler zur Winterpause. Nach dem intensiven Fight herrschte bei den Protagonisten Zufriedenheit über den gelungenen Jahresausklang. sv98.de hat die Stimmen zum Spiel.
Torsten Lieberknecht:
„Es war heute ein ordentliches Spiel beider Mannschaften mit zwei unterschiedlichen Halbzeiten. In den ersten 45 Minten waren wir sehr strukturiert, ballsicher und hatten gute Chancen. Wir haben unser Positionsspiel gut durchgezogen und immer wieder Torgefahr ausgestrahlt. Traditionell sind die Spiele hier in Regensburg sehr intensiv. Umso wichtiger war es, in der Halbzeitpause anzumerken, dass wir in puncto Intensität nicht nachlassen dürfen. Mit den Einwechslungen der Regensburger mussten wir im zweiten Durchgang eine Druckphase überstehen. Mit einem Tick Glück, aber auch mit viel Geschick konnten wir unser Tor sauber halten. Offensiv waren wir dagegen sehr effizient. Es freut mich sehr, dass die Mannschaft kurz vor Weihnachten eine so gute Mentalität gezeigt hat und mit aller Macht etwas holen wollte. Das ist der Truppe heute dank spielerischer und physischer Elemente eindrucksvoll gelungen. Wir sind daher sehr happy über die 35 Punkte und freuen uns nun auf die kurze Pause.“
Mersad Selimbegovic:
„Glückwunsch an Torsten und seine Mannschaft. Wir haben die erste Halbzeit verschlafen. Wir hatten keine Körperlichkeit, waren ängstlich und konnten die Bälle nicht festmachen. Eigentlich hätten wir schon vor der Pause vier bis fünf Spieler auswechseln können. Darmstadt hatte Chancen, ein Tor von ihnen lag in der Luft. Das einzig Positive war, dass wir mit 0:0 in die Pause gehen. Personell und taktisch haben wir dann zum zweiten Durchgang etwas verändert. Dadurch wurde es ein anderes Spiel. Wir hatten eine große Chance durch Singh, das 1:0 zu erzielen. Dagegen machen wir anschließend hinten einen großen Fehler, der in dieser Liga eiskalt bestraft wird. Dieser Gegentreffer hat Wirkung gezeigt. Die Niederlage geht in Ordnung. Insgesamt wurden wir heute dafür bestraft, dass wir in der ersten Halbzeit so fahrlässig gespielt haben. Das muss uns eine Lehre sein.“
Emir Karic:
„Dieses Ergebnis ist genau das, was wir uns vorgestellt haben. In der ersten Halbzeit haben wir richtig gut gespielt, uns Chancen erarbeitet, waren aber leider nicht so eiskalt vorm Tor. Defensiv konnten wir die Regensburger dagegen so gut wie möglich von unserem Tor weghalten. In der zweiten Halbzeit hatten wir dann eine Phase, in der wir nicht so den Zugriff auf den Gegner bekommen und die Regensburger uns stark unter Druck gesetzt haben. Das 1:0 war dann aber für uns der richtige Dosenöffner. Phillip Tietz hat bei der Vorarbeit super nachgesetzt und den Kopf oben. Er spielt dann einen klasse Ball, bei dem ich nur noch den Fuß hinhalten musste. Es freut mich sehr, dass ich mit dem Tor der Mannschaft helfen konnte. Im Anschluss haben wir es gut nach Hause gebracht. Das Tor von Tobi war überragend. Ich bin auch nicht sauer, dass er mir den Treffer des Tages weggenommen hat (lacht). Insgesamt freuen wir uns einfach, unseren Fans momentan solche Ergebnisse liefern zu können. Sie sind immer präsent und geben uns Kraft. Mit ihnen zusammen wäre dieser Sieg heute noch schöner gewesen.“
Tobias Kempe:
„Es war der perfekte Jahresabschluss. Es war ein sehr intensives Spiel, wir sind alle sehr glücklich, aber auch mausetot gerade in die Kabine gelaufen. Schlussendlich ist der Sieg verdient, obwohl Regensburg in der zweiten Halbzeit eine gute Phase hatte. Das 1:0 in diese Phase herein war dann der Knackpunkt, nachdem wir die erste Halbzeit absolut kontrolliert haben, ohne die nötige Präzision im Abschluss zu zeigen. Es ist brutal, wie die Mannschaft heute wieder mit den Ausfällen umgegangen ist. Bei uns kann wirklich jeder reinkommen, wir haben einen richtig guten Kader mit viel Qualität und heute haben es die Jungs allesamt hervorragend gemacht. Man sieht, dass diese Mannschaft intakt ist. Es war kein einfaches Jahr, speziell, weil wir häufig und auch heute auf die Fans verzichten mussten. Trotzdem war es sportlich erfolgreich und es geht ein riesengroßer Dank an die Fans, die uns immer unterstützt haben.“
Zu seinem Tor:
Ich wollte nicht auf Zeit spielen, ich wollte die Fans vor dem Fernseher noch einmal zum Jubeln bringen. (lacht)