Beide Mannschaften starteten verhalten in die Partie und mussten sich in den ersten Minuten an die ungewohnte Situation sowie Atmosphäre im leeren Wildparkstadion gewöhnen. Gefährlich wurde es in einer ausgeglichenen Anfangsviertelstunde vor beiden Toren nicht. Zwar schaffte es der KSC, Jerome Gondorf freizuspielen und durch den ehemalige Darmstädter die vermeintliche Führung zu erzielen. Doch aufgrund einer Abseitsposition zählte der Treffer zurecht nicht (16.).
Das nichtgegebene Tor verlieh den Hausherren zunächst Auftrieb. Sowohl Marvin Wanitzek (20.) als auch Philipp Hofmann (25.) prüften Marcel Schuhen aus der Distanz. Beide Abschlüsse vereitelte der Lilien-Schlussmann aber souverän. Dem SV 98 gelang es dagegen zu selten, den Ball in der gegnerischen Hälfte über mehrere Stationen in den eigenen Reihen zu halten, wodurch die Südhessen anfänglich nur wenig Zug zum Tor versprühten. Aber das änderte sich in der 36. Minute: Die Lilien konterten über Seung-ho Paik, der in den Strafraum des KSC zog und den Ball klug in den Rücken der Abwehr legte. Doch der stramme Abschluss von Yannick Stark zischte über den Querbalken – die dickste Chance im ersten Durchgang.