FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
sv98.de hat die Stimmen zum Pokalspiel bei Jahn Regensburg zusammengefasst.
Torsten Frings
Glückwunsch an Regensburg zum tausendprozentig verdienten Sieg. Wir haben von der ersten bis zur letzten Minute ein schlechtes Spiel gemacht, es hat einfach nichts gepasst und wir haben völlig verdient verloren. Keiner meiner Spieler hatte Normalform, wir mussten auch heute wieder verletzungsbedingt umstellen, das ist nicht einfach.
Nur mit Schönspielerei werden wir nichts erreichen, wir müssen zuerst über den Kampf kommen und dann kann auch unsere individuelle Qualität zum Tragen kommen. Das hat heute nicht gepasst, doch trotzdem gehen wir unseren Weg weiter – meine Spieler haben jetzt etwas wieder gut zu machen und ich bin auf die Reaktion der Mannschaft gespannt. Der Schiedsrichter hatte für mich heute keine Linie. Der Job des Schiedsrichters ist nicht leicht und ich möchte auch kein Schiedsrichter sein, trotzdem ist es Fakt, dass er heute eine Leistung gebracht hat wie meine Jungs.
Achim Beierlorzer
Wir sind total erleichtert. Das war unser drittes Spiel, in den ersten beiden Spielen waren wir sehr ambitioniert und standen am Ende aber trotzdem mit leeren Händen da. Uns war wichtig, dass wir wieder eine gute Leistung zeigen, uns gute Torchancen erspielen. Die Mannschaft hat immer an sich geglaubt und ist so zum Sieg gekommen, und ich bin auch der Meinung, dass der Sieg verdient ist.
Wilson Kamavuaka:
Wir waren heute nicht wirklich auf der Höhe, es hat nicht viel geklappt. Wir gehen glücklich in Führung, bekommen dann aber schnell den Ausgleich und nehmen die Führung nicht mit in die Pause. Es war heute einfach zu wenig, wir kamen immer einen Schritt zu spät, auch die Raumaufteilung hat nicht gestimmt. Die Ausrichtung war: Herkommen und Vollgas geben. Heute haben wir aber als Mannschaft unsere Hausaufgaben nicht erledigen können, wir haben das Gaspedal nicht gefunden. Wenn man in Regensburg nicht mit 100 Prozent ins Spiel geht, dann verliert man. Der Jahn hat klasse gekämpft und gespielt. Wir sind verdient ausgeschieden.
Markus Steinhöfer:
Wir haben heute definitiv keinen guten Tag erwischt, es lief wenig zusammen. Die Niederlage geht absolut in Ordnung. Jetzt heißt es aufstehen und es Freitag besser machen. Das Ausscheiden tut schon weh, aber aus solchen Spielen müssen wir lernen. Das war heute die erwartet schwere Aufgabe. Der Gegner ist auf Augenhöhe, aus der gleichen Liga. Das ist keine Laufkundschaft und Regensburg hat von Anfang an seinen Heimvorteil nutzen wollen. Wir hatten wenige gute Stafetten, insgesamt war es zu wenig. Am Ende ist es aber nur eine Niederlage, wir hätten Runde zwei gerne mitgenommen, aber die Kernaufgabe ist die Liga. Und wir haben heute gesehen, was gegen einen direkten Konkurrenten passiert, wenn wir keine 100 Prozent abliefern.
Aytac Sulu:
Das Aus kommt zu Stande, weil Regensburg heute von Minute eins an unbedingt gewinnen wollte. Wir haben heute nicht alles mit voller Überzeugung erledigt. Da müssen sich alle Spieler heute hinterfragen, ob sie an die Leistungsgrenze gegangen sind. Die Gier, jeden Zweikampf zu gewinnen, jeden Pass an den Mann zu bringen, war heute nicht da. Alle engen Situationen gingen zum Großteil an Regensburg, sie hatten diese Gier heute. Wir müssen uns jetzt schleunigst verbessern und an die guten Leistungen der letzten Wochen anknüpfen. Die Führung hatten wir heute nicht verdient, das war sehr glücklich. Auch mit der besseren zweiten Halbzeit hatten wir heute keinen Sieg verdient. Das gute ist, bei uns funktioniert schon recht viel als Team. Aber wir müssen alle immer ans Limit gehen, sonst wird jedes Spiel in der Liga schwierig.
Tobias Kempe:
Wir haben die Räume nicht zubekommen, hatten viele Abspielfehler und hätten auch zur Halbzeit schon hinten liegen können. Wir sind verdient ausgeschieden. Mit der Leistung können wir absolut nicht zufrieden sein, da muss sich jeder an die eigene Nase packen. Regensburg hatte das Spiel über weite Strecken im Griff, daran ändern auch 15 gute Minuten in der zweiten Halbzeit nichts.