FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Die Vorbereitung auf das Spiel gegen Leverkusen begann noch am Samstagabend. Direkt nach der Ankunft am Bölle um 20.30 Uhr schickte das Trainerteam die Spieler zum Auslaufen in das Stadionrund. Bei angeschaltetem Flutlicht drehten sie ihre Regenerationsrunden durch die Heimspielstätte. Eine erste Einstimmung auf das Abendspiel am Mittwoch.
"Es ist immer gut, dass man nach einer Niederlage kurze Zeit später wieder die Chance hat zu spielen und vielleicht das eine oder andere wieder gerade zu rücken", verkündete zwei Tage später Torsten Frings auf der Pressekonferenz, mit der dann auch der offizielle Teil zur anstehenden Partie im Jonathan-Heimes-Stadion am Böllenfalltor begann.
(Im Video: Die Vorschau zum Heimspiel)
Endlich, möchte man fast sagen. Schließlich liegt das vergangene Heimspiel eine gefühlte Ewigkeit zurück. Nach dem Sieg gegen Mainz mussten die Lilien eine Länderspielpause überbrücken und zweimal auswärts antreten. Zwei Begegnungen, in denen sie phasenweise wieder mal tonangebend waren, am Ende aber erneut mit leeren Händen abreisen mussten. Das alte Lied.
"Möchten den Fans ein gutes Spiel zeigen"
Am Mittwoch können sie hingegen wieder ihre Heimspiel-Platte auflegen – an einem Ort, an dem der SV 98 in der laufenden Saison punktemäßig eine deutlich heißere Sohle auf den Rasen gelegt hat. "Wir wollen uns vor den Fans, die uns immer zahlreich unterstützen, vernünftig präsentieren", forderte Frings am Montagmittag: "Wir möchten ihnen ein gutes Spiel zeigen." Und meinte damit neben der üblichen Kampf- und "Herz"-Komponente auch einen spielerisch ansprechenden Auftritt. "So, wie wir das in den vergangenen Heimspielen auch getan haben."
Einer, der für die beiden Aspekte prädestiniert ist, darf am Mittwoch wieder mitwirken. Eine Gelbsperre zwang Jerôme Gondorf in Leipzig noch zum Zuschauen. Als "Mischmasch-Spieler" bezeichnete ihn Frings während des Mediengesprächs – und meinte das durchweg positiv. Ein Neologismus für einen Spieler, der ballsicher sei, aber auch mal dazwischen hauen könne. Frings: "Er hat uns gegen Leipzig gefehlt."
"Aufgeben ist keine Option"
Der Rückkehrer baut auch auf die Unterstützung der Heimfans: "Ich hoffe, dass sie anerkennen, dass wir Spieltag für Spieltag alles geben." Das Team will dazu auch seinen eigenen Teil beisteuern. Trotz der scheinbar aussichtslosen Tabellenkonstellation. Gondorf: "Es wäre den Fans gegenüber nicht fair, wenn wir uns ergeben. Aufgeben ist keine Option. Und zu Hause hat es zuletzt ohnehin ganz gut geklappt."
Ob auch Michael Esser sein Comeback feiern kann? Nach seinem Muskelbündelriss befindet sich der Keeper wieder im Training und im Vollsprint zur alten Fitness. "Wenn Bruno grünes Licht gibt, wird er am Mittwoch spielen", sagte Frings, der Daniel Heuer Fernandes aber ein großes Kompliment aussprach: "Ferro hat einen riesigen Job gemacht in den letzten Wochen."
Wer sich als letztes Hindernis den Leverkusenern in den Weg wirft, ist also nicht nicht komplett geklärt. Dass aber auf alle elf Lilien eine schwere Aufgabe wartet, ist nicht von der Hand zu weisen. "Leverkusen ist für mich eine sehr starke Mannschaft mit überragenden Einzelspielern, die auch ein Spiel alleine entscheiden können", analysierte Frings: "Trotzdem sieht man, dass es im Moment nicht so sehr läuft, Leverkusen hat ein paar Probleme. Das wollen wir ausnutzen." Und dafür sorgen, dass trotz des Flutlichtspiels die Sonne scheint.
Für die Partie gibt es auf der PEAK-Nordtribüne noch rund 300 Resttickets.