FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Der SV Darmstadt 98 hat das erste Heimspiel im Merck-Stadion am Böllenfalltor nach dem Re-Start der 2. Bundesliga gewonnen. Im Merck-Stadion am Böllenfalltor setzten sich die Lilien in einer offensivgeprägten Partie mit 4:0 (1:0) gegen den FC St. Pauli durch. Mathias Honsak (7.), Yannick Stark (74.), Marvin Mehlem (78.) und Victor Palsson (89.) sorgten für die entscheidenden Treffer des SV 98.
Abtasten? Fehlanzeige. Bereits nach 60 Sekunden wurde die auf fünf Positionen veränderte Lilienelf direkt gefährlich. Mathias Honsak hatte die Führung für den SV 98 auf dem Fuß: Gut freigespielt von Victor Palsson, tauchte der Lilien-Angreifer im Sechzehner auf, scheiterte jedoch mit seinem Linksschuss an der Fußabwehr von Gäste-Keeper Robin Himmelmann. Der SV 98 drückte in der Anfangsphase weiter mächtig aufs Gas – und wurde belohnt. Palsson eroberte auf der rechten Offensivbahn stark den Ball, zog in den Strafraum und legte die Kugel in den Rücken der Abwehr auf Honsak. Dieser fackelte nicht lange und netzte eiskalt zur 1:0-Führung (7.) für die Lilien ein.
Es entwickelte sich im Anschluss eine lebendige, ansehnliche und temporeiche Partie. St. Pauli wirkte nur kurz verunsichert, schaltete dann aber ebenfalls in den Offensivgang. Doch die aufmerksame Abwehr der Lilien sowie der Block von Dario Dumic und die Parade von Marcel Schuhen verhinderten zwei gute Ausgleichchancen von Boris Tashchy (15.) und Viktor Gyökeres (18.). Davon ließen sich die Hausherren aber nicht beirren und blieben in der Offensive weiter mutig – und wurden dafür fast ein zweites Mal belohnt. Felix Platte und Marcel Heller brachen nach starker Kombination auf der rechten Offensivbahn durch. In der Mitte kam schließlich Tim Skarke (16.) zum Abschluss, scheiterte aber gleich doppelt am Block der Hamburger Defensive. Der SV 98 blieb weiter gefährlich, auch wenn die Kiezkicker mehr Spielanteile vorzuweisen hatten. Doch fehlte den Lilien die nötige Präzision vor dem Tor, um die Führung auszubauen. So vollendete Felix Platte (26.) einen Konter über Fabian Holland nicht im Kasten des FC St. Pauli, sondern setzte den Ball knapp über den Querbalken.
Dagegen hatten auch die Gäste gute Möglichkeiten auf den Ausgleich. In der 36. Minute zwang erneut Gyökeres Schuhen zu einer Flugeinlage, die den Einschlag in den Kasten verhinderte. Im direkten Gegenzug scheiterte Fabian Schnellhardt (38.) mit seinem Schlenzer an Himmelmann. Es waren die letzten beiden nennenswerten Szenen vor dem Ende einer intensiven sowie offensivgeprägten ersten Halbzeit mit Chancen auf beiden Seiten am Böllenfalltor.