Rüdiger Fritsch: „Es war erneut eine sehr konstruktive und zielführende Sitzung, die davon geprägt war, dass sich alle Vereine der Verantwortung der derzeitigen Situation bewusst sind, aber auch dem Spannungsfeld, in dem sich die Klubs derzeit befinden. Die Aussetzung des Spielbetriebs für den Monat April halten wir selbstverständlich in der momentanen Situation für sinnvoll. Wie der sportliche Betrieb weitergeht, wird sich zu gegebener Zeit klären, das hängt natürlich auch mit der Gesundheitslage zusammen. Aber natürlich hoffen wir, dass die Saison auch ohne Zuschauer weitergeführt werden kann, und nicht abgebrochen werden muss, denn das wäre für viele Klubs existenzbedrohend. Inwieweit in den nächsten Wochen wenigstens der Trainingsbetrieb im Rahmen des gesundheitlich Erlaubten wieder aufgenommen werden kann, muss ebenfalls in regelmäßigen Zeitabständen überprüft und dann entschieden werden.“
Neben der einstimmigen Entscheidungen, die Unterbrechung des Spielbetriebs bis zum 30. April auszudehnen, wurden bei im Rahmen der Videokonferenz drei weitere „wesentliche Entscheidungen“ getroffen, wie Seifert erklärte.
– Für alle 36 Standorte werden Produktionskonzepte erstellt, wie sich mit geringstmöglichen Personaleinsatz auch Spiele ohne Anwesenheit von Zuschauern durchführen lassen.
– Es wurde eine medizinische Taskforce unter der Leitung des DFB-Mannschaftsarztes eingerichtet. Diese soll einen verbindlichen Leitfaden entwickeln, der klären soll, unter welchen Bedingungen sich Hygiene und Prävention bei der Durchführung von Mannschaftstraining und auch bei Spielen gewährleisten lassen.
– Es wurden Maßnahmen getroffen, die die Klubs entlasten sollen. Insbesondere mit Blick auf das Lizenzierungsverfahren.
Eine weitere außerordentliche Mitgliederversammlung ist für den 17. April geplant.