FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Richtig starker Auftritt in der Allianz Arena, doch die Sensation knapp verpasst: Die Lilien zogen beim 0:1 (0:1) gegen den FC Bayern München den Kürzeren, lieferten dem deutschen Meister aber über 90 Minuten einen ebenbürtigen Kampf. Nach zuletzt drei Siegen in Serie steht durch das Ergebnis der rechnerische Abstieg in die 2. Bundesliga fest. Aber: Die Auftritte in der vergangenen Zeit machen reichlich Mut für die Zukunft!
Der SV 98 machte auch in München einfach da weiter, wo er gegen Freiburg aufgehört hatte: Unbekümmert und mutig spielten die Lilien drauflos, immer mit dem Blick auf den Pass in die Spitze. Da auch die Bayern keine große Meister-Müdigkeit aufwiesen, entwickelte sich vom Anpfiff weg eine temporeiche und ausgeglichene Partie.
Den ersten Abschluss verzeichnete der Rekordmeister: Nach einem Eckball brachte Alaba den Ball zu unplatziert auf das Tor – leichte Beute für Esser. Spätestens nach einer Viertelstunde hatte der FCB dann die Spielkontrolle an sich gerissen. In der 17. Minute zog Rafinha von der rechten Außenbahn in den Strafraum, doch den Abschluss des Brasilianers parierte Esser mit dem Fuß. Wenige Momente später war der Keeper allerdings machtlos: Im Strafraum behauptete sich Bernat gegen Banggaard, um den Ball anschließend per Außenrist ins Tor zu befördern. 0:1 aus Liliensicht (18.).
Danach brauchte die Partie einige Minuten, um wieder Fahrt aufzunehmen. Ab der 25. Minute überschlugen sich dann aber die Chancen: Zunächst sprintete Heller die rechte Außenbahn entlang, die Flanke des Flügelflitzers klärte jedoch Boateng in letzter Sekunde vor dem einschussbereiten Platte. Den darauffolgenden Vrancic-Kopfball schädelte Sulu über die Latte (25.). Auch auf der gegenüberliegenden Seite ging es hoch her: Nach Costas Flanke entschärfte Esser mit einer Glanztat Müllers Flugkopfball (26.). Kurz darauf rauschte Boatengs Distanzschuss aus 25 Metern nur Zentimeter am linken Pfosten vorbei.
Dann wieder die Lilien – und wie: Vrancic bediente Platte im Strafraum, der sofort aus der Drehung abzog. Starke musste sich ganz lang strecken, um den gefährlichen Abschluss um den Pfosten zu lenken. Die bis dato beste Gelegenheit für die Lilien (30.) Anschließend wagten sich die Gäste wieder häufiger gegnerische Tor, um die 40. Minute herum entwickelte der SV 98 sogar für einige Minuten eine kleine Druckphase.
Nach dem Wiederanpfiff machte der SV 98 sofort auf sich bemerkbar: Vrancic knöpfte Kimmich das Spielgerät am gegnerischen Strafraum ab, doch sein Abschluss segelte am rechten Pfosten vorbei (48.). Ansonsten gehörte die Anfangsphase des zweiten Durchgangs den Hausherren. Nach 57 Minuten wurde Lewandowski im Strafraum freigespielt, vor Esser legte der Pole quer. Doch Sulu grätschte den Querpass vor dem einschussbereiten Kimmich weg.
Auch der SV 98 blieb mit Nadelstichen gefährlich: Nach einem Vrancic-Eckball stieg Banggaard am höchsten, den Kopfball aus sieben Metern parierte Starke stark (64.). Kurz darauf zappelte der Ball sogar im Bayern-Netz. Der vermeintliche Torschütze Schipplock befand sich bei Vrancics Anspiel allerdings knapp im Abseits. Die Folge: weiter 1:0 für den Rekordmeister.
Allerdings blieb festzuhalten, dass der SV 98 in dieser Phase des Spiels das aktivere Team war. Fast hätte es dann allerdings 2:0 gestanden. Aus kürzester Distanz nickte Lewandowski bei einem Eckball platziert auf das Tor, doch Esser riss gedankenschnell seine Pranken hoch. Eine wahnsinnige Parade des Lilien-Schlussmanns. In der Schlussphase probierte der SV 98 nochmal alles. In der 85. Minute wurde Schipplock im Strafraum gefoult – Elfmeter! Altintop legte sich den Ball zurecht, lief an, doch Starke hatte den Schuss in die rechte Ecke gerochen und hielt den Strafstoß. Kurz darauf war Schluss – und damit der Abstieg aus der Bundesliga besiegelt.