FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
sv98.de hat für Euch die Stimmen zum Heimspiel des 31. Spieltags gegen den 1. FC Kaiserslautern zusammengefasst.
Kosta Runjaic (Cheftrainer 1. FCK):
Glückwunsch an die Lilien. Es war ein sehr leidenschaftliches und intensives Spiel mit zwei verschiedenen Halbzeiten. In der ersten Halbzeit war Darmstadt etwas giftiger und bissiger. Nach dem Ausgleich war das Stadion dann ein richtiger Hexenkessel, es war richtig Feuer drin. Wir haben uns zu viel mit der Elfmeterszene beschäftigt und Darmstadt hat das dann ausgenutzt. Wenn man mit einem 1:3 in die Halbzeit geht, dann kann man der Mannschaft nicht viel sagen. Wir wollten nochmal zurückkommen und die zweite Halbzeit ging dann auch an uns. Der Anschlusstreffer kam jedoch zu spät und so ging Darmstadt als Sieger vom Platz. Darmstadt hat mit dem Sieg die Liga noch spannender gemacht.
Dirk Schuster:
Wir sind froh und glücklich, dass wir die drei Punkte hierbehalten konnten. Das Spiel ging mit der direkt verwandelten Ecke und dem Kopfball von Ronny König, der knapp vorbei ging, nicht glücklich los. Danach haben wir uns berappelt, viel investiert und viele Zweikämpfe bestritten. Wir wussten, dass Kaiserslautern die bessere Spielkultur hat und wir mit viel Kampf dagegenhalten müssen. Das haben wir mit Bravour gemacht. In der zweiten Halbzeit haben wir etwas dem Tempo der ersten Hälfte Tribut gezollt, trotzdem wenig aus dem Spiel zugelassen. Mit dem Anschlusstreffer haben wir uns noch einmal unruhige Minuten beschert.
Romain Brégerie:
Die Mannschaft hat heute alles rausgehauen, das war großartig. Wenn uns das gelingt, sind wir sehr schwer zu spielen und noch schwerer zu besiegen.
Leon Balogun:
Wir haben heute ein sehr enges Spiel gesehen. Am Ende haben wir es eigentlich selbst spannend gemacht. Aber es ging alles gut, damit bin ich mehr als zufrieden.
Christian Mathenia:
Das Team hat heute großen Aufwand betrieben. Ich denke, manche sind heute über 100 Prozent gegangen und liegen jetzt womöglich in der Kabine auf dem Boden (grinst). Ich denke, heute hatten wir auch das nötige Glück: Beim ersten Gegentor war es ein Missverständnis zwischen Ronny und mir und das zweite geht klar auf meine Kappe. Gott sei Dank ging es gut, deshalb können wir das ganze abhaken.
Aytac Sulu:
Geiles Spiel, geiles Gefühl. Alle haben heute einen großen Kampf abgeliefert Â- das Team und unsere sensationellen Fans. Alle standen hinter uns, das hat jeder gespürt. Am Ende haben wir noch reichlich Nervenkitzel geboten – vielleicht mehr, als sein musste. Wir wollten auch unbedingt gewinnen, das Ergebnis gibt uns jetzt noch mehr Selbstvertrauen.
Marco Sailer:
Wir sind optimal gestartet, gleich von Anfang an draufgegangen. Dann kam der Nackenschlag, aber den haben wir auch großartig weggesteckt. Und der Rest der Halbzeit war wie ein Rausch. Wir haben eine sehr gute Ausgangsposition gehabt für die zweite Halbzeit und haben versucht, einfach weiter zu machen. Nach den etwas unglücklichen Wochen hat der Sieg heute gutgetan. Endlich wurden wir wieder belohnt.
Marcel Heller:
Der Elfmeter kam sicherlich zum richtigen Zeitpunkt für uns. Ich habe versucht, mit Tempo in den Strafraum zu gehen, dann trifft der Keeper mich, den Ball wohl auch. Ich habe die Szene bislang noch nicht erneut gesehen – aber es war vielleicht eine 50:50-Entscheidung. Sowas wurde schon einige Male gegen uns entschieden, jetzt hatten wir das bessere Ende für uns. Alle sind unglaublich froh über die drei Punkte. Mit der Leistung heute war das auch absolut verdient.