FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
sv98.de hat für Euch die Stimmen zum Auswärtsspiel des 24. Spieltags beim FSV Frankfurt zusammengefasst.
Dirk Schuster:
Wir haben heute ein sehr intensives und kampfbetontes Spiel gesehen. In der ersten Halbzeit war der FSV klar besser und hat uns etwas mit unseren Waffen geschlagen. Wir waren nicht so präsent und hatten kaum Zugriff auf das Spiel. Das hat mir gar nicht gefallen. Für die zweite Halbzeit haben wir uns vorgenommen, das wahre Gesicht von Darmstadt 98 zu zeigen. Ich denke, das hat man auch gesehen. Wir waren von der ersten Minute sehr präsent und haben mehr Druck ausgeübt. In eine Phase mit zwei großen Möglichkeiten für uns fällt dann etwas unnötig das 0:1. Aber wie die Mannschaft danach aufgetreten ist, schnell den Ausgleich erzielt hat und auch danach weiter auf Sieg gespielt hat, stimmt mich nach der ersten Halbzeit positiver. Der Punkt ist für beide Mannschaften verdient. Wir können damit gut leben.
Benno Möhlmann (Cheftrainer FSV Frankfurt):
Ich kann dem Statement von Dirk nicht viel hinzufügen. Ich habe es auch so gesehen, dass wir in der ersten Halbzeit das Spiel im Griff hatten, jedoch ohne uns hundertprozentige Chancen zu erspielen. In der zweiten Halbzeit gehen wir dann nach einer großen Gelegenheit für Darmstadt in Führung und haben es danach aber versäumt, die größeren Räume zu nutzen, um ein zweites Tor zu machen. Ich denke, nach 90 Minuten war es der gerechte Lohn für beide Mannschaften.
Christian Mathenia:
In der ersten Halbzeit haben uns ein paar Prozent gefehlt, nach der Pause haben wir dann aber alles auf den Platz bekommen, was wir uns vorgenommen haben. Das Gegentor ist in der besten Phase unseres Spieles gefallen, das war für uns ein Nackenschlag. Trotz des Rückstandes waren wir weiterhin im Spiel und haben an uns geglaubt. Das ist heute ein gerechtes Unentschieden.
Aytac Sulu:
Wenn man beide Halbzeiten beobachtet, hat man klar gesehen, dass wir in der ersten Hälfte nicht das gespielt haben, was wir können. In der zweiten Hälfte war es dann in Ordnung, wir hatten die besseren Chancen. Was unsere Fans hier abgezogen haben, ist der Wahnsinn. Die Gewinner des heutigen Spiels sind unsere Zuschauer.
Ronny König:
Wir haben in der zweiten Halbzeit wesentlich besser nach vorne gespielt und auch die zweiten Bälle bekommen. Es ist wirklich ärgerlich, wie das 0:1 gefallen ist – gerade in einer Phase, in der wir das Spiel im Griff gehabt haben und in Führung hätten gehen müssen. Trotz allem sind wir dann nicht eingebrochen und haben an uns geglaubt.
Jerôme Gondorf:
Das ist für uns ein Punkt mit dem wir zufrieden sein müssen. Bitter ist natürlich gewesen, dass wir in der zweiten Halbzeit gut reinkommen sind und dann das 0:1 bekommen haben. Es spricht für uns, dass wir wieder zurückgekommen sind und letztendlich den Ausgleich gemacht haben. Unsere Fans waren heute wieder überragend, bereits beim Aufwärmen hat es sich angefühlt wie ein Heimspiel. Selbst nach dem Gegentor haben sie uns weiter angefeuert, das ist aller Ehren wert.