FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Es ist das letzte Spiel vor Weihnachten, das letzte Spiel 2019 und das letzte Spiel des Jahrzehnts. Zum Jahresabschluss wartet auf den SV Darmstadt 98 am 18. Spieltag noch einmal ein echtes Highlight. Die Lilien empfangen am Samstagnachmittag den Hamburger SV (21.12./13 Uhr) im ausverkauften Merck-Stadion am Böllenfalltor.
Heimvorteil? In dieser Saison gelang es nur Arminia Bielefeld (1:3), in der Festung am Böllenfalltor als Sieger vom Platz zu gehen. Ansonsten blieben die Lilien am Bölle in sieben von acht Heimspielen ungeschlagen. Und so richtig läuft es beim HSV dagegen noch nicht in der Fremde: Seit sieben Auswärtspartien warten die Hanseaten auf einen Dreier.
Stimmende Balance: Doch Achtung! Die Rothosen präsentieren sich in dieser Saison äußerst torhungrig. Mit 34 Treffern hat der HSV mit die meisten Tore aller Zweitligisten erzielt – nur Arminia Bielefeld traf einmal mehr. Und die Balance stimmt ebenfalls. Auch die Defensive des Nordclubs ist in dieser Spielzeit stabil. Zusammen mit dem 1. FC Heidenheim kassierte der HSV die zweitwenigsten Gegentore (17) – nur der VfL Osnabrück kassierte noch weniger (16).
Auswärtsbilanz: Reiste der HSV-Tross ans Böllenfalltor, ging es zuletzt stets mit Punkten im Gepäck zurück in die Hansestadt. Reisten dagegen die Lilien ins Volksparkstadion, ging es ebenfalls zumeist mit Zählbarem zurück gen Südhessen. In den vergangenen neun Pflichtspielen gewann demnach nie die Heimmannschaft. So sprang für die Lilien in bislang sechs Aufeinandertreffen am Bölle noch kein einziger Sieg heraus – zwei Unentschieden, vier Niederlagen. Daher gilt: Es wird Zeit!
Lilien mit Rothosen-Vergangenheit: Der SV 98 hat gleich drei Akteure im Kader, die für den Hamburger SV einst die Fußballschuhe schnürten. Florian Stritzel kickte von 2007 bis 2014 in der Jugend der Rothosen. Patric Pfeiffer, der sogar in der Hansestadt geboren wurde, trug von 2013 bis 2019 die Raute auf der Brust. Und auch Braydon Manu begann im frühen Kindesalter beim HSV das Fußballspielen. Genauso trug Lilien-Coach Dimitrios Grammozis einst zwischen 1999 und 2000 das HSV-Trikot und bestritt insgesamt 32 Bundesliga-Spiele. Serdar Dursun spielte zwar nie für die Mannen aus dem Volkspark, erblickte aber in Hamburg das Licht der Welt.
Rothosen mit Lilien-Vergangenheit: Die aktuelle Nummer eins des HSV stand bis zum Sommer zwischen den Pfosten der Lilien: Daniel Heuer-Fernandes hütete von 2016 bis 2019 das Tor des SV 98 und absolvierte 72 Pflichtspiele. Kürzer blieb dagegen Christoph Moritz am Bölle. Der HSV lieh den zentralen Mittelfeldspieler in der vergangenen Rückrunde an die Südhessen aus. Moritz stand dabei in elf Begegnungen auf dem Feld und erzielte einen Treffer.
Bilanz:
|
Spiele |
Siege |
Remis |
Niederlagen |
Tore |
|
|
Heim |
6 |
0 |
2 |
4 |
5:10 |
|
Auswärts |
7 |
3 |
1 |
3 |
11:16 |
|
Gesamt |
13 |
3 |
3 |
7 |
16:26 |
Spielleitung:
Schiedsrichter/in: Arne Aarnink
Schiedsrichter-Assistent/in 1: Eric Müller
Schiedsrichter-Assistent/in 2: Andreas Steffens
4. Offizielle/r: Philipp Hüwe
Wettervorhersage: 8 Grad, wolkig