FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Es ist das letzte Heimspiel der Saison für den SV Darmstadt 98. Am 33. Spieltag der 2. Bundesliga empfangen die Lilien am Sonntag (21.6. / 15.30 Uhr) den SV Wehen Wiesbaden. sv98.de hat alle Zahlen und Fakten zur Partie übersichtlich zusammengestellt.
Heimmacht: Osnabrück, Sandhausen, Heidenheim, Bochum, St. Pauli, Fürth und Hannover. All diese Mannschaften waren in diesem Kalenderjahr im Merck-Stadion am Böllenfalltor zu Gast. Doch keinem dieser Teams gelang es, den SV Darmstadt 98 am Bölle zu bezwingen. Die Lilien sind vor den eigenen Rängen im Jahr 2020 noch immer ungeschlagen. Das soll auch gegen den SV Wehen Wiesbaden so bleiben. Insgesamt verloren die Südhessen in dieser Saison nur ein Duell am Böllenfalltor – Anfang Dezember gegen Bielefeld. Zudem haben die Lilien eine Gemeinsamkeit mit der Arminia: Beide mussten bislang nur eine Heimpleite hinnehmen – keiner anderen Mannschaft gelang dies in dieser Spielzeit.
Brenzlige Tabellensituation: Zwei Spieltage vor dem Saisonende steht der SV Wehen Wiesbaden auf einem Abstiegsplatz. Die Mannschaft aus der hessischen Landeshauptstadt sammelte bislang 31 Punkte, der Rückstand auf den Relegationsplatz beträgt zwei Zähler. Allerdings hat der Karlsruher SC, der diesen Rang belegt, das um acht Treffer bessere Torverhältnis. Denn Wehen Wiesbaden musste sich unter der Woche mit 0:6 gegen den 1. FC Nürnberg geschlagen geben. Damit kassierte das Team von Trainer Rüdiger Rehm die Gegentore 54 bis 59 – schlechtester Wert der 2. Bundesliga.
Ungeschlagen nach Führung: Wenn die Lilien in dieser Saison in Front lagen, haben sie noch nie verloren. Aus insgesamt 18 Führungen resultierten elf Siege und sieben Unentschieden. Neben dem SV 98 mussten sich auch Arminia Bielefeld, der VfB Stuttgart, Heidenheim und Sandhausen nach Führung bislang noch nicht geschlagen geben. Dagegen hat der SV Wehen Wiesbaden Probleme, den eigenen Vorsprung über die Zeit zu retten. 16-Mal führte die Mannschaft von Coach Rehm, verlor dabei aber noch fünf Duelle.
Torgefahr in Person: Wenn einer beim SV Wehen Wiesbaden in beachtenswerter Regelmäßigkeit das Tor trifft, dann ist es Manuel Schäffler. 18 Treffer steuerte der Stürmer in dieser Saison bei und ist damit zweitbester Knipser der Liga – nur Fabian Klos traf einmal mehr. Doch keine Mannschaft der 2. Bundesliga ist so abhängig von seinem Mittelstürmer wie der SVWW: Schäffler erzielte nämlich 46,2 Prozent aller 39 Treffer der Wiesbadener.
Frühstarter: Aufpassen, Lilien! Der SV Wehen Wiesbaden ist vor allem direkt nach Beginn der Partie brandgefährlich. So erzielten Schäffler und Co. zehn Treffer in der Anfangsviertelstunde. Hinzu kommen acht Tore zwischen der 16. und der 30. Minute. Somit hat der SVWW bereits 18 Buden in der ersten halben Stunde der Partie gemacht – Bestwert zusammen mit Holstein Kiel. Allerdings verlaufen die ersten Durchgänge mit Wiesbaden-Beteiligung meistens torreich. Der SV Wehen hat nämlich nach Dynamo Dresden (26) die meisten Gegentore (24) in der ersten Halbzeit schlucken müssen.
Kartensammler: 68-Mal zog der Schiedsrichter den Gelben Karton aus der Brusttasche und zeigte ihn einem Spieler des SV Wehen Wiesbaden. Hinzu kommen drei Gelbe-Rote Karten und dreimal glatt Rot. Damit belegt der hessische Nachbar der Lilien den vorletzten Platz in der Fairplay-Wertung der 2. Bundesliga – nur Dynamo Dresden sammelte mehr Verwarnungen und Platzverweise. Der SV Darmstadt 98 findet sich in der Fairplay-Statistik dagegen im oberen Drittel wieder. Die Bilanz: 51 Gelbe, zwei Gelb-Rote Karten und einmal Rot.
Ex-Lilie: Der gebürtige Dieburger Törles Knöll trug in der Jugend vier Jahre lang das Trikot des SV Darmstadt 98. Der Mittelstürmer ging von 2006 bis 2010 für den Nachwuchs der Lilien auf Torejagd.
Bilanz:
|
Spiele |
Siege |
Remis |
Niederlagen |
Tore |
|
|
Heim |
13 |
6 |
4 |
3 |
18:13 |
|
Auswärts |
13 |
3 |
6 |
4 |
14:20 |
|
Gesamt |
26 |
9 |
10 |
7 |
32:33 |
Wettervorhersage:
26 Grad, bedeckter Himmel. Die Regenwahrscheinlichkeit liegt bei null Prozent.