Präsident Rüdiger Fritsch: „Wir sind trotz signifikanter finanzieller Einbußen bisher ordentlich durch die Corona-Pandemie gekommen. Und das, obwohl wir derzeit das größte Infrastrukturprojekt der Vereinsgeschichte umsetzen. Die positiven wirtschaftlichen Kennzahlen sind die Folge wirtschaftlicher Vernunft und vorausschauenden Handelns, aber auch der großen Solidarität aller, die es mit dem SV 98 halten. Dieser Zusammenhalt in der Lilien-Familie ist mit Blick auf die kommenden Herausforderungen weiterhin essentiell: Vor allem aufgrund der aus der Corona-Pandemie resultierenden zurückgegangenen TV-Einnahmen aus dem Verwertungsvertrag rechnen wir in der aktuellen Spielzeit mit einem deutlichen finanziellen Verlust. Der Verein ist insbesondere durch die in den vergangenen Jahren gebildeten Rücklagen aber weiter wirtschaftlich stabil aufgestellt.“
Emotional wurde es bei der Auszeichnung für den langjährigen Lilien-Präsidenten Hans Kessler: Unter großem Applaus wählten ihn die Mitglieder zum Ehrenpräsidenten. Traditionell hatte die Versammlung mit der Totenehrung der seit der zurückliegenden Versammlung verstorbenen Mitglieder begonnen. Weitere Tagesordnungspunkte waren die Berichte des Präsidiums, die Berichte des Kassen- und Rechnungsprüferausschusses sowie die Entlastung dieser Vereinsgremien. Außerdem stellte der Verein im Rahmen der diesjährigen Mitgliederversammlung sein neues Leitbild vor. Ebenso wurde eine angepasste und modernisierte Beitragsordnung verabschiedet.
Darüber hinaus wurde auf der Veranstaltung der Verwaltungsrat von den Mitgliedern bestätigt. Martin Güldenberg, Markus Rusam, Thomas Schmidt, Mitsch Schulz sowie Frank Wahl sind auch in den kommenden beiden Jahren Teil des Gremiums, dazu ersetzt Arnd Zinnhardt den auf eigenen Wunsch ausgeschiedenen Alfred Krämer. Letzterer, der seit 19 Jahren im Verwaltungsrat des SV 98 tätig war, wurde im Anschluss mit der Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet. Außerdem wurde Wolfgang Arnold für 25 Jahre im Präsidium geehrt. Für den vor Kurzem verstorbenen Fokko Schild wurde Jürgen Pforr in den Ältestenrat um Gerda Krüger und Peter Schmidt gewählt.