Dazu äußert sich das Präsidium des SV 98 wie folgt: "Wir haben bewusst auf einen Einspruch verzichtet, weil in unseren Augen offensichtlich kein bewusst unsportliches Verhalten seitens des Hamburger Sportvereins vorliegt. Der HSV hat für uns glaubhaft öffentlich versichert, gültige Dokumente des Spielers zu besitzen, die eine offizielle Spielberechtigung rechtfertigen. Unserer Meinung nach ist es daher in diesem Fall falsch, mit juristischen Mitteln sportlich erzielte Ergebnisse anzufechten und sich am grünen Tisch Punkte erstreiten zu wollen. Als Fußballklub sind wir der Meinung, dass es nicht nur unsere Aufgabe ist, sportliche Ergebnisse zu erzielen, sondern auch für sportliche und gesellschaftliche Werte einzutreten. Unsere Entscheidung basiert entsprechend unseren in der Vereinssatzung verankerten Werten daher auf dem Gedanken sportlicher Integrität und Fairness gegenüber einem sportlichen Konkurrenten. Darmstadt 98 versteht sich als Wertegemeinschaft und ist als Fußballverein mehr als die Summe von sportlichen Ergebnissen."