FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Am Samstag (08.02., 14 Uhr) reisen die Lilien zum Auswärtsspiel nach Heidenheim. Der 1. FC Heidenheim führt die Liga mit einem großen Polster von 13 Punkten an und scheint uneinholbar im Aufstiegsrennen zur 2. Liga. Im Hinspiel konnten die Lilien dem 1. FCH eine von bislang nur zwei Niederlagen in dieser Saison bescheren und wollen nun auch auswärts punkten.
Das zumindest ist die Zielvorgabe von SV 98-Trainer Dirk Schuster. Er sieht den anstehenden Gegner nicht nur schon praktisch aufgestiegen, sondern lobt den FCH auch für seinen Kader und das Vereinsumfeld. "Heidenheim spielt mit 14 Punkten Vorsprung auf uns in einer anderen Liga. Dies betrifft nicht nur die Mannschaft, sondern auch die Infrastruktur und das Umfeld. Neben Leipzig haben sie die besten Verhältnisse in der Liga und gehören mit Sicherheit in die zweithöchste Spielklasse", so Schuster. Dies spiegelt auch der Saisonverlauf des FCH wider. In bisher 23 Spielen verließen die Heidenheimer lediglich zweimal den Platz als Verlierer. Einzig den direkten Verfolgern Leipzig und Darmstadt war ein Erfolg gegen die Ostälbler vergönnt. Mit zwei 3:0-Siegen zu Jahresbeginn gegen den Chemnitzer FC und bei Borussia Dortmund II sind die Heidenheimer weiter klar auf Meisterschaftskurs.
Schuster weiter: "Trotzdem möchten wir uns so teuer wie möglich verkaufen, um dem haushohen Favorit ein Bein zu stellen -Angst haben wir keine." Verzichten muss Schuster bei diesem Vorhaben allerdings auf mehrere Stammkräfte. Neben dem gelbgesperrten Torjäger Dominik Stroh-Engel fällt mit Sicherheit Julius Biada aus, der sich am vergangenen Wochenende gegen Unterhaching einen Muskelfaserriss zugezogen hat und drei bis vier Wochen den Lilien nicht zur Verfügung stehen wird. Während die Vertretung für Stroh-Engel wohl Winterneuzugang Markus Ziereis sein wird, ist noch offen, wer Biada ersetzt. Zudem fallen Elton da Costa und Jerôme Gondorf für das Spiel gegen den Tabellenführer aus.
Unabhängig von der Startelf gibt Schuster die Marschroute "kompakte Defensive" vor: "Wir müssen uns gegen solch einen Gegner vor allem auf unseren starken Defensivverbund stützen und sehr kompakt stehen. Heidenheim ist eine Mannschaft, die nach gegnerischen Fehlern mit höchstem Tempo nach vorne marschiert und sehr effektiv die Angriffe abschließt." Eine Taktik, die vor allem in Hinspiel hervorragend funktionierte. Schließlich blieb der Tabellenführer beim damaligen 1:0 für die Lilien ohne eigenen Treffer.
Anpfiff in der Heidenheimer Voith-Arena ist am Samstag um 14 Uhr. Die Lilien hoffen auf große Unterstützung Ihrer Anhänger, unter anderen werden fünf Fanbusse nach Heidenheim fahren. Mitfahrgelegenheiten für das Spiel in Heidenheim kann man bequem über das ENTEGA-Mitfahrportal suchen oder anbieten.
Weitere Informationen zum 1. FC Heidenheim finden Sie hier.
Zum Spielbericht der Hinrundenbegegnung…]