FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Seit zehn Tagen läuft die Vorbereitung auf die kommende Bundesliga-Saison auf Hochtouren. sv98.de sprach mit Tobias Kempe über schwere Beine, den inneren Schweinehund und die anhaltende Begeisterung über sein Tor zum Sensations-Aufstieg.
sv98.de: Gut ein Monat ist seit dem Aufstiegsspiel gegen St. Pauli vergangen. Wie oft wirst du noch auf deinen Freistoßtreffer in der 72. Minute angesprochen?
Tobias Kempe: Schon ziemlich oft. Viele Leute sprechen mich an, wenn sie mich sehen, und in Gesprächen mit Freunden kommt es ebenfalls öfter zur Sprache. Auch in den sozialen Medien beglückwünschen mich und das gesamte Team immer noch viele. Das ist ein schönes Gefühl, das wahrscheinlich noch eine Zeit lang anhalten wird – aber damit kann ich gut leben (grinst).
sv98.de: Mittlerweile wird wieder hart gearbeitet. Wie fühlen sich deine Beine nach zehn Tagen Vorbereitung an?
Kempe: Zurzeit tut mir alles weh. Das gehört einfach dazu. In der Vorbereitung erarbeitet man sich die grundlegende Fitness für die Saison. Jeder überwindet tagtäglich seinen inneren Schweinehund und geht an seine Grenzen.
sv98.de: Dazu scheint das gesamte Team bereit zu sein, wenn man sich die Einheiten so anschaut.
Kempe: Ja, definitiv. Alle geben mindestens 100 Prozent und zeigen dem Trainerteam, dass sie spielen wollen. Der Kampf um die Plätze läuft seit dem ersten Tag und uns ist bewusst, dass es in der Bundesliga nur mit der maximalen Bereitschaft funktionieren kann. Wenn wir in der täglichen Arbeit nicht bereit sind, alles abzurufen, können wir auch in den Pflichtspielen nicht unsere Bestleistung bringen.
sv98.de: Jetzt habt ihr nochmal ein paar trainingsfreie Tage bis zur Abfahrt ins Trainingslager. Wie nutzt du die Zeit?
Kempe: Wahrscheinlich schlafe ich den kompletten Tag (lacht). Ich versuche mich bestmöglich zu regenerieren, den Beinen ein wenig Erholung zu gönnen, gut zu essen und wie gesagt viel zu schlafen. Bei dem überragenden Wetter mache ich eventuell auch einen Ausflug an den See.
sv98.de: Am Sonntag fahrt ihr in den Schwarzwald. Angst vor den Einheiten, die euch dort erwarten?
Kempe: Nein, es kann ja nur besser werden (lacht). Das Trainingslager gehört einfach dazu, um die nötige Fitness zu bekommen, von daher freue ich mich sogar darauf – auch um zu merken, dass der optimale Fitnesszustand nach und nach zurückkommt. Und die geile Bühne Bundesliga habe ich immer vor Augen, das kitzelt nochmal ein paar Prozente raus.
sv98.de: Seit dem 24. Juni kämpft sich auch Mario Vrancic durch die intensiven Einheiten. Du kennst ihn bereits aus der gemeinsamen Zeit in Paderbornâ…
Kempe (zu Vrancic, der vorbeiläuft): Mario kann froh sein, in der Ersten Liga spielen zu dürfen (beide lachen). Nein, im Ernst: Mario ist definitiv eine Bereicherung, mit seiner Art Fußball zu spielen. Er ist technisch sehr stark und spielt super Bälle, von denen die ganze Mannschaft profitieren kann. Persönlich passt es sowieso, mit seinem Charakter und seiner Art hat er sich sehr schnell integriert.