FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Die anwesenden Medienvertretenden stellen die Fragen, Torsten Lieberknecht liefert die Antworten: Am heutigen Donnerstag (17.3.) stand der Cheftrainer der Lilien vor dem Auswärtsspiel seiner Mannschaft bei Werder Bremen (19.3./20.30 Uhr) der Presse Rede und Antwort. Thematisch ging es dabei sowohl um die kommende Partie und das eigene Personal als auch um die aktuelle sportliche Situation und Grundordnungen.
… zum Personal:
Bei uns fehlt Patric Pfeiffer aufgrund seiner fünften Gelben Karte. Das ist ein Ausfall, der uns zum Nachdenken bringt, wie wir ihn ersetzen werden. Schließlich hat er in den letzten Wochen eine wahnsinnige Qualität auf den Platz gebracht hat. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir seinen Ausfall mit den Jungs, die uns zur Verfügung stehen, auffangen können. Es ist gut, dass wir viele Alternativen haben. Viele Jungs haben sich über ihre Einwechslungen in eine gute mentale Verfassung gebracht, sodass sie uns helfen können. Tobias Kempe war angeschlagen, hat aber am Mittwoch bereits wieder schmerzfrei mit der Mannschaft trainieren können. Stand heute sind alle Jungs fit und bis auf Patric auch am Samstag einsatzfähig.
… über die aktuelle sportliche Situation:
Dass wir in der Situation sind, jetzt wieder einmal ein Topspiel bestreiten zu können, zeigt, was die Mannschaft bisher geleistet hat. Wir als Darmstadt 98 sehen sowohl unsere aktuelle Situation als auch so ein Topspiel an einem Samstagabend gegen Werder Bremen immer noch als ein Privileg an. Viele hätten das vor der Saison nicht gedacht. Trotzdem ist es so gekommen und wir freuen uns auf das Duell am Samstag.
… über die Herangehensweise und Erwartungen:
Wir müssen gegen Werder sehr wachsam sein – egal, wer bei ihnen nach dem Ausfall von Marvin Ducksch in der Offensive spielen wird. Nach einer Niederlage willst du sofort punkten. Das will Bremen eben auch nach dem Spiel in Heidenheim – gerade zuhause, gerade vor voller Auslastung. Uns erwarten daher eine sehr emotionale Stimmung und ein emotionalisiertes Team, dass sich von den Fans und dem ausverkauften Stadion tragen lassen möchte. In Dresden hat uns ein ähnlicher Hexelkessel erwartet. Da wussten wir ebenfalls, dass das Stadion eine Wucht entfachen kann. Aber durch unseren mutigen Auftritt haben wir genau das verhindert. Solch einen Auftritt wollen wir auch in Bremen wieder zeigen.
… über eine mögliche Grundformation des SVW:
Wir spielen gerne gegen Mannschaften, die in einer Dreierkette agieren. Da haben meine Jungs immer wieder gute Lösungen parat. Durch die Ausfälle bei den Bremern wissen wir aber nicht, in welchem System sie auflaufen werden. Wir haben insgesamt eine Stärke, die für eine Dreierkette sehr gefährlich werden kann. Für mich wäre es interessant, bei Ole Werner im Trainerbüro zu sitzen und zu erfahren, wie er darüber und über seine Grundordnung am Samstag denkt (schmunzelt).