FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Der perfekte Auftakt in die Zweitliga-Saison: Die Lilien haben ihr Heimspiel gegen Greuther Fürth mit 1:0 (0:0) gewonnen. Am Ende standen für den SV 98 nicht nur die ersten drei Heimpunkte zu Buche, die Südhessen übten beim Erfolg auch viel Dominanz und Druck aus. Sulu (56.) belohnte die Hausherren für ihren starken Auftritt.
Beide Mannschaften versteckten sich nicht zum Zweitliga-Auftakt und attackierten den Gegner früh, dadurch war die Partie von Zweikämpfen bestimmt und richtiger Spielfluss kam zunächst kaum auf. Chancen waren dementsprechend Mangelware und beide Keeper mussten kaum eingreifen. Erst nach gut 30 Minuten kamen die Lilien zu guten Gelegenheiten: Zunächst wurde ein Schuss von Yannick Stark geblockt, dann segelte ein Schlenzer von Neuzugang Marvin Mehlem über die Latte.
In der Folge kam der SV 98 besser in das Spiel, übernahm immer mehr die Spielkontrolle – und kam in Person von Tobias Kempe auch zu einer aussichtsreichen Torchance. Doch Marvin Mehlems Flanke konnte der Rückkehrer nicht ausreichend kontrollieren.
Kurz vor dem Halbzeitpfiff dann beinahe die Führung für die Lilien: Stark spielte auf die Außen zu Mehlem, in der Mitte verpasste Kempe dessen Hereingabe nur knapp. Der Treffer hätte jedoch sowieso nicht gezählt, da das Schiedsrichtergespann auf Abseits entschied. Trotz der zunehmenden Anzahl an Torchancen ging es torlos in die Kabinen. Das Halbzeitfazit las sich positiv: Die Lilien wiesen viel Spielkontrolle und gute Zweikampfwerte auf.
Fünf Minuten nach dem Seitenwechsel hatten der SV 98 die erste Gelegenheit im zweiten Abschnitt: Doch Megyeri im Tor der Gäste war bei dem Freistoß von Kempe aus gut 30 Metern zur Stelle. Kurz danach auch die Fürther mit einer guten Gelegenheit, doch Peter Niemeyer warf sich artistisch in den Ball und verhinderte so den Abschluss.
In der 56. Spielminute dann die Führung für die Lilien: Nach einem Freistoß von Kempe kam Aytac Sulu auf Höhe des Elfmeterpunkts sehenswert zum Abschluss, drosch den Ball per Direktabnahme in die Maschen.
Wenig später hatten die Gäste durch Gjasula eine gute Gelegenhei zum Ausgleich, doch sein Schuss strich knapp am Pfosten vorbei (62.). In der Folge hielten die Lilien den Ball geschickt in den eigenen Reihen und verhinderten so lange die Fürther Schlussoffensive. In der 78. Minute hielten die Heimfans kurz den Atem an: Ernst tauchte plötzlich frei vor Heuer Fernandes auf, doch der Keeper wehrte den Abschluss mit seinem Knie ab. Aber: Die Lilien ließen sich nicht zu stark einkesseln, sondern fuhren immer wieder Entlastungsangriffe. So auch in der 82. Minute, als Lacazette nach Sobiechs Vorarbeit über den Kasten schlenzte.