FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
sv98.de hat die Stimmen zur Niederlage der Lilien in Aue zusammengefasst.
Torsten Frings:
Ich bin wiedermal sehr enttäuscht über das Spiel und meine Mannschaft. Wir sind einfach nicht gut ins Spiel gekommen. Wir hatten uns viel vorgenommen, uns eingeschworen, dass wir kämpfen wollen. Wir hätten früh hinten liegen können, machen es nach zehn Minuten besser und schenken dem Gegner dann aber durch einen Ballverlust das Tor. Dann läufst du wieder einem Rückstand hinterher, ehe wir in den letzten 20 Minuten dann alles nach vorne geworfen haben. Trotzdem blieb Aue immer gefährlich, Ferro hat uns über das ganze Spiel mehrmals gerettet. Es kann nicht sein, wie herz- und kampflos wir uns aktuell präsentieren, das hat so nichts mit Profifußball zu tun. Der Wille, alles für den Verein zu geben, hat in den letzten Spielen gefehlt – wir müssen die Mannschaft da wieder hinbekommen, sonst sieht es ganz düster aus.
Hannes Drews:
Mir ist heute ein Stein vom Herz gefallen, denn wir haben als Mannschaft alle zusammen eine gute Reaktion auf das Spiel in Dresden gezeigt. Wir hätten in der ersten Halbzeit früher in Führung gehen können. In der Mitte der ersten Halbzeit haben wir dann Darmstadt aber das Spiel überlassen, jedoch ist auch da wenig angebrannt. In der zweiten Halbzeit war es für beide Mannschaften nicht leicht mit den Bedingungen, da kann immer mal ein Ball durchrutschen. In einer Situation können wir uns bei Martin Männel bedanken, als er mit einer Glanzparade den Ausgleich verhinderte. Der einzige Vorwurf, den ich meiner Mannschaft machen kann, ist, dass sie das zweite Tor nicht gemacht hat.
Terrence Boyd:
Ich kann quasi jede Woche das Gleiche sagen, aber ich kann mir die Situation nicht erklären. Wir haben alle Lust, diese schlimme Serie zu beenden. In jedem Training arbeiten wir mit Willen, Herz und Feuer. Im Spiel schaffen wir es dann einfach nicht, das Gleiche zu liefern. Wenn wir wüssten, warum das so ist, würden wir es sofort anders machen. Im Moment habe ich keine Ahnung, warum wir einen Gegner nicht kämpferisch in die Knie zwingen können. Es ist total schade, wieder ohne Punkte heimzufahren. Für das ganze Umfeld ist es bitter. Die Fans fahren eine gefühlte Ewigkeit, und wir verlieren wieder. Ich will meinen Job auf dem Platz machen, aber das mach ich gerade nicht gut genug, genau wie auch die anderen. Das ist scheiße und tut einfach weh.
Tobias Kempe:
Wir hatten viel vor und verlieren wieder. Seit elf Spielen kein Sieg, das ist unglaublich bitter. Mir fehlen mittlerweile die Worte. Wir kommen aus einer guten Trainingswoche und nehmen dann wieder nichts mit. Unsere Fehler werden bestraft, und uns selbst will kein Tor gelingen. Die Mannschaft hat versucht zurück zu kommen, aber auf den Bedingungen war es brutal, dem Rückstand hinterher zu laufen. Wir stehen wieder ohne Punkte da und haben eine beschissene Heimfahrt. Genau wie unsere Anhänger. Es tut uns leid für alle Fans, die einen weiten Weg auf sich genommen haben, Geld ausgeben und von uns wieder nicht belohnt worden sind. Ich habe Verständnis für alle, die sauer sind. Wir sind genauso sauer.