FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Die Entscheidung ist gefallen: Die U19 des SV Darmstadt 98 steigt als Meister der Hessenliga in die A-Junioren-Bundesliga auf. Das ergab der außerordentliche Verbandstag des Hessischen Fußballverbandes (HFV) am vergangenen Wochenende. "Es ist definitiv ein besonderer Aufstieg für die Jungs. Sie haben es sich verdient. Wir alle sind sehr zufrieden mit unseren Leistungen in dieser Saison", verdeutlichte Björn Kopper, Leiter des Nachwuchsleistungszentrums der Lilien, nach einer Spielzeit, die aufgrund der Corona-Pandemie zunächst unter- und schließlich abgebrochen werden musste.
40 Punkte sammelten die Junglilien in der abgelaufenen Spielzeit bis zum Lockdown. In 16 Partien holte die Mannschaft von U19-Trainer Georg-Martin Leopold 13 Siege, ein Unentschieden und kassierte lediglich zwei Niederlagen. „Das Team hat eine sehr gute Saison gespielt und sich den Aufstieg dank einer sehr langen Siegesserie am Ende verdient“, betonte Kopper. Zudem stellte die U19 des SV 98 den erfolgreichsten Torschützen der Hessenliga. Ensar Arslan trug mit seinen 27 Saisontreffern in 16 Einsätzen maßgeblichen Anteil daran, dass die Lilien in die Bundesliga aufstiegen. „Umso schöner ist es zudem, dass Ensar am vergangenen Wochenende gegen Wehen Wiesbaden bereits seinen zweiten Einsatz in der Profimannschaft feiern durfte und sogar ein Tor vorbereiten konnte“, zeigte sich Kopper erfreut.
Von U14 bis U19 in höchster Spielklasse
Doch damit nicht genug. Dank des Aufstiegs der U19 sind nun erstmals in der Vereinsgeschichte des SV Darmstadt 98 alle älteren Teams des NLZ (U14, U15, U16, U17, U19) zeitgleich in den höchstmöglichen deutschen Spielklassen vertreten. „Das ist eine Bestätigung für unsere Arbeit. Außerdem dient dies als Grundlage, um die Talente auch weiterhin bestmöglich ausbilden zu können. Insgesamt zeigt es, dass wir im Nachwuchsleistungszentrum auf einem guten Weg in unserer Entwicklung sind“, erklärte der NLZ-Leiter, der bereits auf die neuen Aufgaben in der kommenden Saison hinfiebert. Wenn alle Teams in den höchsten Spielklassen auflaufen, sei die Herausforderung natürlich noch einmal größer. „Aber wir freuen uns drauf. Und ich hoffe, dass die Teams wieder eine gute Saison spielen werden“, so Kopper.
Wann der Spielbetrieb aber wieder starten wird, steht aktuell noch nicht fest. Die Junglilien-Teams des NLZ nehmen dennoch am 15. Juli das Training wieder auf, um sich bestmöglich auf den kommenden Saisonstart vorzubereiten.