FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Nur wenige Sekunden waren nach dem Abpfiff vergangen, da schallten bereits wieder die Fangesänge der Lilienfans durch das Stadion am Laubenweg. Trotz der unglücklichen 0:1-Niederlage riefen die zu Tausenden mitgereisten Anhänger ihre Mannschaft in die Fankurve. Bedeutende Szenen für Aytac Sulu und dessen Team.
"Die Reaktion unserer Fans nach Abpfiff war sensationell. Die Gesänge und Rufe haben dafür gesorgt, dass in dem Moment der Enttäuschung unsere Köpfe wieder klarer geworden sind. Die Motivation und Vorfreude hat sich auf uns übertragen", so der Kapitän nach dem Auslaufen am Montagvormittag.
Der Lilien-Anhang beeindruckte bereits vor Anpfiff mit einer spektakulären Choreographie und bescherte den Akteuren auf dem Rasen über die gesamten 90 Minuten ein gefühltes Heimspiel. Für Marcel Heller etwas Besonderes: "Die Fans stehen in jedem Spiel zu 100 Prozent hinter uns, auch wenn wir wie in Fürth ein nicht so glückliches Spiel abliefern. Es ist ein Geben und Nehmen zwischen Mannschaft und unseren Anhängern, und ich denke, dass wir uns gegenseitig über die komplette Spielzeit viel Positives schenken konnten."
Nicht zuletzt aufgrund des Wissens um bedingungslose Unterstützung gibt es für Sulu keinen Grund für anhaltende Enttäuschung: "Klar waren wir erstmal geknickt, aber wir stehen immer noch auf dem zweiten Platz und freuen uns jetzt auf das letzte Saisonspiel zu Hause mit unseren Fans im Rücken."
Die positiven Erfahrungen der bisherigen Saison sieht der 29-Jährige dabei als Vorteil: "Auch in der Vergangenheit sind wir nach Negativerlebnissen schnell zurückgekommen und haben bewiesen, dass wir als Team gefestigt und stabil im Kopf sind."
"Die Köpfe sind wieder oben", beobachtete auch Heller, der nun bereits auf das abschließende Saisonspiel gegen St. Pauli brennt: "Am liebsten würden wir schon morgen wieder spielen. Wir werden uns bestmöglich auf Sonntag vorbereiten, um dann unsere starke Heimbilanz weiter auszubauen."
Auch im abschließenden Saisonspiel vertraut der Außenspieler auf die Unterstützung von den Rängen. "Wir wissen, dass die Hölle los sein wird. Auch in unserem letzten Heimspiel wollen wir die Fans mit einer tollen Leistung belohnen", so Heller, bevor er schmunzelnd anfügte: "Ich glaube, am Sonntag könnte das Stadion auseinanderbrechen."
Neben der "riesigen Vorfreude" auf das Spiel gegen St. Pauli weiß der Offensivspieler aber auch um die Schwere der kommenden Aufgabe: "St. Pauli hat zurzeit einen kleinen Lauf, dementsprechend müssen wir alles abrufen, um erfolgreich zu sein. Wir werden uns ein letztes Mal in dieser Saison zerreißen, um nach Abpfiff eine fantastische Saison gemeinsam mit den Zuschauern zu feiern."