FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
sv98.de hat die Stimmen zum 4:3-Heimsieg gegen Arminia Bielefeld zusammengefasst.
Torsten Frings:
Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis uns auch mit der zweiten Halbzeit, mit der ersten hingegen nicht. In der ersten Halbzeit hat alles gefehlt, was uns ausmacht: Wir sind nicht in die Zweikämpfe gekommen, hatten zu wenig tiefe Läufe und haben es Bielefeld bei den Toren zu leicht gemacht, da hätte ich mir mehr Gegenwehr erwartet. In der zweiten Halbzeit haben wir dann umgestellt, Wilson gebracht, um das Zentrum zu stabilisieren und Felix eingewechselt, um in der Mitte bei Flanken mit den beiden Stürmern große Präsenz zu haben. Ich denke, aufgrund der zweiten Halbzeit ist der Sieg auch verdient.
Jeff Saibene:
Für uns ist es heute ein bitterer Nachmittag, denn es war heute phasenweise unser bestes Spiel der Saison. Die entscheidende Szene war für mich der Blackout vom Schiedsrichter, als er die Szene abpfeift, als zwei Spieler von uns frei durch waren. In der zweiten Halbzeit kam das Gegentor zu früh nach einem ruhenden Ball. Darmstadt hat dann natürlich die Qualität nochmal nachzulegen. Eine bittere Niederlage für uns, denn wir haben heute gut mitgespielt.
Kevin Großkreutz:
Ich glaube, in der ersten Halbzeit waren wir heute schlecht, dafür war es nach der Pause überragend. So müssen wir immer spielen. Wichtiger als mein Doppelpack ist, dass wir heute gewonnen haben. Wir haben die erhoffte Reaktion gezeigt nach letzter Woche. Meine Tore waren einfach der Dank an das Team und den Trainer für ihre Unterstützung und Leistung. Ein 4:3 ist nicht alltäglich, die Gegentore waren unnötig, aber für das Publikum war es tolles Spiel. Jetzt müssen wir für Mittwoch noch die Fehler abstellen, damit wir nicht wieder einem Rückstand hinterher laufen müssen.
Arthur Sobiech:
Kompliment an die Mannschaft für die zweite Halbzeit. Da haben wir das Spiel gedreht und den unbedingten Willen gezeigt. Am Ende steht das verdiente Ergebnis und der wichtige Sieg. Für die Fans war es sicher ein klasse Spiel. Sieben Tore sind spektakulär, drei Gegentore hätten wir nicht kassieren müssen.
Aytac Sulu:
Die erste Halbzeit ist schwer zu verstehen, zum Glück haben wir nach der Pause unser wahres Gesicht gezeigt. Insgesamt war es ein schwieriges Spiel, dennoch sollten wir so nicht ins Spiel starten. Wir müssen mal wieder 90 Minuten so ein Spiel machen, wie heute nach der Pause. Danach hat man klar gesehen, dass wir klar das bessere Team sind und das Spiel drehen wollten. Vor der Pause war das zu abwartend und dann gerät man eben in Rückstand. Immerhin haben wir die gewollte Reaktion – einen Sieg – nach dem Bochum-Spiel gezeigt. Jetzt müssen wir daran arbeiten, wieder souveräner über das ganze Spiel aufzutreten. Die Mischung aus langen Bällen und kurzen Pässen hat uns nach der Pause flexibler gemacht.