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30.08.2019 / Allgemein

„Uns hat die Effizienz gefehlt“

sv98.de hat die Stimmen zur Auswärts-Niederlage beim SV Sandhausen zusammengefasst.

Dimitrios Grammozis:
Ich finde, dass wir in der ersten Halbzeit ein sehr gutes Spiel gemacht haben. Da haben viele Chancen kreiert. Wir wollten den Treffer erzielen, um uns mehr Selbstvertrauen zu geben. Die Körpersprache war so, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir wussten, dass wir auf einen aggressiven Gegner treffen würden,  das haben die Jungs heute sehr gut gemacht. Leider haben wir das Tor nicht gemacht und auch Sandhausen hatte dann seine Chancen – insgesamt war es ein sehr attraktives Spiel. In der zweiten Halbzeit wollten wir unser Spiel beibehalten und bekommen dann die kalte Dusche mit dem Rückstand. Das hat die Jungs schon getroffen, wir haben aber trotzdem weiter gemacht. Durch die rote Karte wurde es dann noch schwieriger. Aber Kompliment an die Mannschaft, die auch noch in Unterzahl Chancen erspielt hat. Da hatten wir Pech, als der Schuss von Dumic geklärt wurde. Insgesamt waren wir da aber nicht effizient genug – da war Sandhausen uns heute voraus. Kompliment an unsere Fans, die uns heute toll unterstützt haben. Es war ein Auftritt in die richtige Richtung, aber kein Ergebnis, mit dem wir zufrieden sein können. 
Uwe Koschinat:
Ich darf heute einen unglaublich hart erkämpften Heimsieg kommentieren. Wir haben ganz schwer ins Spiel gefunden. Aufgrund der letzten Partien hatten wir Darmstadt passiver erwartet, doch die Initiative ging sofort vom Gast aus. In dieser Phase sind wie viel hinterher gelaufen und es ist uns nicht gelungen, Zugriff auf die Spieler in den Zwischenräumen zu bekommen. Wir wussten, dass Darmstadt viel Tempo hat und wir hatten großes Glück, dass wir nicht in Rückstand geraten sind. Trotz allem hat unser verfahrenes Spiel zu Chancen geführt. Wir sind viel über die Außen gekommen, aber das letzte Quäntchen hat gefehlt. Insgesamt war es ein sehr attraktives Spiel. Im zweiten Abschnitt haben wir sehr davon profitiert, dass wir mehr Initiative gezeigt haben. Wir haben den Gegner immer wieder attackiert und gehen so auch 1:0 in Führung. Danach hat mir gut gefallen, dass wir weiter ins Tempo gegangen sind. So sind immer wieder Konter entstanden und so ist ja auch der Platzverweis für Darmstadt entstanden. In Überzahl haben wir das ziemlich gut gemacht und müssen uns nur vorwerfen, dass wir nicht das zweite Tor gemacht haben. So hätte auch immer noch der Ausgleich fallen können. Wir reiten aktuell auf einer sehr positiven Phase und dann kann man so ein Spiel auch mal gewinnen.
Patrick Herrmann:
Über 90 Minuten waren wir gut im Spiel, was uns weh getan hat, waren die ersten zwei Minuten nach der Pause. Leider hat uns die Effizienz vor dem Tor gefehlt. Mit so einem guten Auftritt muss man dieses Spiel sicherlich nicht verlieren. Wir müssen daran arbeiten, uns selbst zu belohnen, damit wir in den nächsten Spielen auch die Tore machen und die Punkte sammeln. Das Gegentor ist sehr bitter, wir versuchen immer zu blocken, schaffen es drei Mal, aber der zweite Ball landet leider immer beim Gegner und am Ende fällt das Tor, das tut weh. Dieses eine Tor hat uns heute mindestens einen Punkt gekostet. Das Spiel heute war trotzdem wieder ein Schritt nach vorne. Von daher bin ich guten Mutes, dass wir demnächst unsere Punkte sammeln. Am Ende mit zehn Mann haben wir alles nach vorne geworfen, hinten haben wir uns in jeden Konter geworfen oder Strille hat super gehalten. Man keinem einen Vorwurf machen, wir haben alles versucht, leider fehlen die Punkte.
Immanuel Höhn:
In der ersten Halbzeit haben wir mit Abstand unsere beste Saisonleistung gebracht, da wir müssen eigentlich in Führung liegen. Wir haben Sandhausen schlecht dastehen lassen mit unserer Leistung. Nach der Pause bekommen wir direkt das 0:1 mit der ersten Chance, das ist wahnsinnig ärgerlich. Mit 10 Mann war es dann ein anderes Spiel. In der ersten Halbzeit hatten wir viele große Chancen und liegen nicht in Führung, das war heute sicherlich auch Spielpech auf unserer Seite. Es war ein emotionsgeladenes Spiel, es hat sich hochgeschaukelt, auch weil wir im Kopf hatten, dass wir hätten führen müssen. Wir haben wahnsinnig viele Großchancen erarbeitet, hinten standen wir sicher. Nach der roten Karte muss man das Spiel anders bewerten, aber wir hätten am Schluss dennoch das Tor noch erzwingen können. Keiner verliert die Nerven nach der Niederlage, wir werden in zwei Wochen unsere Punkte holen. In den letzten zwei Spielen hatten wir sehr wenige Chancen, das haben wir heute besser gemacht, aber nicht getroffen. Das passiert mal und dann verliert man so ein Spiel unglücklich. 

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