FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Am Ende war es relativ deutlich: Während der SV 98 Anfang Oktober den Jungborussen einen Punkt im Stadion Rote Erde abknöpfen konnte, fuhr der Hallesche FC durch drei Gegentore in den Schlussminuten mit einem überraschend klaren 0:4 aus Dortmund nach Hause. Das Ergebnis im letzten Punktspiel vor der Länderspielpause spiegelt allerdings nicht die wahre Leistungsstärke der Mannschaft aus Sachsen-Anhalt wieder, musste sich der Klub in den sieben Spielen zuvor nur dem Tabellenführer aus Heidenheim geschlagen geben.
Die diesjährige Saison für den letztjährigen Aufsteiger fing allerdings nicht gut an. Dem 0:1 im Eröffnungsspiel gegen RasenBallsport Leipzig folgten drei Niederlagen, ehe mit einem Heimsieg gegen die SV Elversberg die ersten drei Punkte verbucht werden konnten. Es war der Beginn einer Siegesserie und die Saalestädter konnten sich in der Tabelle langsam nach vorne arbeiten. Momentan steht der Verein auf dem 13. Tabellenplatz und hat sich bereits ein kleines Punktepolster gegenüber den Abstiegsrängen aufbauen können.
Zwei Spieler dürften aus der Ferne betrachtet besonders zu diesem Erfolg beigetragen haben: Als wichtiger Schachzug erweist sich bereits jetzt die Rückkehr des Finnen Timo Furuholm, der als Leihgabe von Fortuna Düsseldorf ein Garant für den letzjährigen Klassenerhalt war und mit gleicher Torquote nun an diese Leistungen anknüpft. Durch den verletzungsbedingten Ausfall des als Stammkeeper verpflichteten Dominik Kisiel konnte Pierre Kleinheider als Ersatz überzeugen, sodass Trainer Sven Köhler weiter auf ihn setzt und die entstandene Lücke durch den Abgang des erfahrenen Darko Horvat mehr als kompensiert zu sein scheint.
In der letzten Saison spielte der SV 98 2:2 in Halle. Damals konnte der linke Außenverteidiger Michael Stegmayer mit einem fulminanten Schuss aus zwanzig Metern für den Anschlusstreffer sorgen. Anders als bei den Lilien wurde der Klassenerhalt beim HFC relativ frühzeitig gesichert und das Management nutzte die Zeit, dem Kader ein erfahreneres Gesicht zu geben. So gesellten sich zu den Routiniers Maik Wagefeld und Daniel Ziebig mit Akaki Gogia und Sören Bertram zwei vielversprechende Jungtalente mit einigen Bundesligaeinsätzen. Mit bereits erwähntem Timo Furuholm und Pierre Merkel (kam von Eintracht Braunschweig) besitzt Halle auch in der Sturmspitze genug Qualität, um im zweiten Jahr in der 3. Liga für Furore sorgen zu können. Rotgesperrt werden am Samstag Robert Schick und Toni Lindenhahn fehlen, bei Pierre Kleinheider gibt es nach einer Verletzung im Landespokal noch ein Fragezeichen. (Jürgen Arras)
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