Kader
Mit Francky Sembolo und Tim Kruse konnte Trainer Sven Köhler in der Winterpause zwei gestandene Spieler mit Zweit- und Drittliga-Erfahrung verpflichten. Während Francky Sembolo -ausgeliehen von Arminia Bielefeld -für Belebung in der Offensive gesorgt hat (6 Tore), zieht Tim Kruse -während der Winterpause beim 1. FC Saarbrücken ausgemustert -die Fäden im defensiven Mittelfeld. Beiden ist auch gleich der Sprung in die erste Mannschaft gelungen, sie sind seit Beginn des Jahres nicht mehr aus jener wegzudenken. Sozusagen als dritten Winterneuzugang dürfte man auch Björn Ziegenbein bezeichnen. Nach langwieriger Verletzungspause gehört er seit Wochen zum Stammpersonal. Mit neun Treffern gehört Sören Bertram (siehe dazu „Das Interview zum Spiel“) zu den treffsichersten Schützen seines Vereins. Dicht gefolgt liegen Timo Furuholm mit acht und Akaki Gogia mit sieben Treffern, auf den Plätzen zwei und drei in der internen Torschützenliste.
Saisonverlauf
Mit vier Niederlagen in den ersten fünf Spielen gelang dem Halleschen FC kein guter Saisonstart, weshalb man auch gegen Ende des Jahres auf einen Abstiegsplatz abrutschte. Mit mittlerweile zwölf Siegen und sieben Unentschieden bei zwölf Niederlagen, konnte man bis auf Platz sieben in der Tabelle klettern und sich ein Punktepolster von zehn Zählern auf den ersten Abstiegsplatz zulegen. Mit 19 erzielten Treffern gehörte der Hallesche FC in der Hinrunde noch zu den offensivschwächsten Mannschaften der Liga. Die gleiche Anzahl Tore erzielten die „Chemiker“ nun in 12 Spielen der Rückrunde -die meisten gemeinsam mit Jahn Regensburg. Vier Siege, vier Unentschieden und acht Niederlagen ergeben Platz 11 in der Auswärtstabelle. In der Rückrundentabelle belegt der Hallesche FC mit 19 Zählern Platz 6.
Bilanz
In bisher sieben Ligaspielen gab es für die Lilien neben vier Unentschieden lediglich einen Sieg zu holen. Zweimal ging man als Verlierer vom Platz (8:9 Tore). Der einzige Liliensieg resultiert aus dem Jahre 1992. Nach Toren von Stephan Täuber und Dirk Bakalorz gelang ein 2:1 vor heimischer Kulisse. Den Gegentreffer zum 2:1 Endstand steuerte Andreas Babendererde bei. Die letzten beiden Begegnungen konnte der Hallesche FC für sich entscheiden, dabei dürfte vor allem das unglückliche 0:1 aus der Hinrunde in Erinnerung geblieben sein. Akaki Gogia war es, dem kurz vor der Pause mit seinem abgefälschten Torschuss der entscheidende Treffer gelang.
Patrick Hentze (FuFa)
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