In der DDR hatte der Vorgängerklub Chemie Halle noch zu den erfolgreichsten Vereinen gezählt und spielte fast ununterbrochen in der erstklassigen DDR-Oberliga. 1962, 1971 und 1991 gelang sogar die Qualifikation für den Europapokal. Im Sommer dieses Jahres gelang dem Team um Trainer Sven Köhler dann der Wiederaufstieg. In der Regionalliga Nord konnte sich der Klub aus Sachsen-Anhalt etwas überraschend gegen die Favoriten von Holstein Kiel und RB Leipzig durchsetzen.
Aktuell steht die Mannschaft auf Platz sieben in der dritten Liga. Mit drei Siegen, drei Unentschieden und zwei Niederlagen haben sie bereits 12 Punkte auf ihrem Konto. Prunkstück ist bislang die Defensive. Gerade einmal vier Gegentore musste der Hallesche FC in den ersten acht Saisonspielen hinnehmen. "Wir wollen so schnell wie möglich 40 Punkte erreichen, um nichts mit dem Abstiegskampf zu tun zu haben. Wir wollen gegen Darmstadt drei Punkte holen", so Knut Stahmer, Pressesprecher Hallescher FC. Trainer Sven Köhler muss am Samstag auf die Verletzten Sören Eismann und Pierre Dominick Becken verzichten, Steven Ruprecht ist nach einer Roten Karte immer noch gesperrt.
6.000 – 7.000 Zuschauer werden am kommenden Samstag im Erdgas Sportpark, der erst im September 2011 eröffnet wurde, erwartet.
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