FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Allgemeines Die drittletzte Auswärtsfahrt der Lilien innerhalb der regulären Drittliga-Saison führt zu Preußen Münster. Die Grün-Schwarzen aus Westfalen, die wie Darmstadt im Jahr 2011 nach langer Abstinenz vom Profifußball in die Dritte Liga aufstiegen, waren als Vorjahres-Vierter mit großen Ambitionen in die Saison gestartet. Nachdem der Sportclub aus dem Münsterland zu Saisonbeginn überraschend in die Abstiegszone rutschte, konnte sich das Team mittlerweile der Abstiegsgefahr durch eine deutlich bessere Rückrunde entledigen. Mit aktuell 43 Punkten haben sich die Münsteraner auf Platz 9 vorgekämpft.
Zur Winterpause wurde der Kader von Trainer Ralf Loose, der Mitte September Pavel Dotchev ersetzte, durch die beiden Zweitligaspieler Marco Pischhorn, vorher SV Sandhausen, und Soufian Benyamina, der von Dynamo Dresden kam, verstärkt. Angeführt von Keeper Daniel Masuch über Abwehrspieler Dominik Schmidt und Fabian Hergesell, hin zum Mittelfeld mit Jens Truckenbrod, Dennis Grote und Amaury Bischoff verfügen die Preußen über einen erfahrenen Kader, der in der Spitze mit Matthew Taylor und Rogier Krohne auch noch gestandene Stürmer aufweist.
Gegenüber 23 Punkten in der Vorrunde ist die Rückrundenbilanz für Münster mehr als erfreulich, bereits zwanzig Punkte konnten sie in den ersten dreizehn Spielen einheimsen. Ausschlaggebend für den positiven Verlauf dürften sicherlich die Siege oder Unentschieden gegen direkte Tabellennachbarn gewesen sein, einzig Aufsteiger Holstein Kiel konnte gegen Münster gewinnen. Den Münsteranern eilt zudem der Ruf als Favoritenschreck vor heimischer Kulisse voraus: Sowohl Leipzig (0:0) als auch Heidenheim (2:0) gelangen keine Tore, die Lilien sollten also gewarnt sein. Beide Tore im Spiel gegen den Spitzenreiter fielen übrigens auf ähnlich markante Weise nach Eckballsituationen durch ein Doppelpack per Kopf von Dominik Schmidt. Generell knüpfen die Preußen in der Rückrunde wieder an ihre gewohnte Heimstärke an, lediglich Wehen-Wiesbaden konnte Anfang Februar alle drei Punkte mit einem 1:0 aus dem Preußenstadion entführen.
Im Duell zwischen den Westfalen und den Südhessen zeigt die Bilanz aus DFB-Pokal, 2. Bundesliga und Dritter Liga bisher Ausgeglichenes, wobei es in den letzten fünf Begegnungen der Dritten Liga immer einen Sieger gab. Während die Lilien alle Heimspiele am Böllenfalltor für sich entscheiden konnten -Ende Oktober gelang ein klarer 4:0-Erfolg durch drei Treffer von Dominik Stroh-Engel und einem Eigentor von Patrick Kirsch -sind beide Begegnungen in Westfalen bei den Preußen bemerkenswert aus Sicht der Heiner: Vor über zwei Jahren bei Preußen Münster konnten die 98er letztmals ein Spiel nach Rückstand in einen Sieg „drehen“, Preston Zimmerman und Uwe Hesse waren dabei die Torschützen. Die 3:0-Auswärtsschlappe der Blau-Weißen vor Weihnachten 2012 stellte die Weichen am Böllenfalltor -wie sich nun herausstellt -ganz neu, denn Coach Jürgen Seeberger wurde im Anschluss an diese Niederlage von Dirk Schuster abgelöst.
Jürgen Arras (FuFa)
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