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28.09.2024 / Profis

„Unsere Phasen nicht genutzt“

Keine Punkte gegen eine der Top-Mannschaften der 2. Bundesliga. Die Lilien verlieren gegen den 1. FC Magdeburg mit 1:2. Dabei kamen die Hausherren gut in die Partie und gingen verdient in Führung. Doch immer stärker aufkommende Gäste drehten den Spielstand. Dementsprechend enttäuscht - vor allem, weil der SV 98 in den letzten 20 Minuten auf den Ausgleich drückte, aber nicht das Glück auf seiner Seite hatte - zeigten sich die Darmstädter Protagonisten an den Mikrofonen. Wir haben Euch alle Stimmen zum Spiel zusammengefasst.

Foto: SV 98
Florian Kohfeldt:

Glückwunsch an Magdeburg und Christian zum Sieg. Wir hatten in der Phase, in der wir in der ersten Halbzeit besser waren, die klareren Torchancen. Schade, dass wir nur 1:0 führen. Durch Marseiler, Corredor und Hornby hatten wir Riesenchancen, weitere Treffer zu erzielen. Doch dann haben wir die Kontrolle verloren, ohne dass es aber ein Feuerwerk an Chancen für den FCM gab. Sehr ärgerlich waren die beiden Gegentore vor und kurz nach der Pause, bei denen wir die Zuordnung verlieren und Magdeburg es aber auch gut spielt. Sie sind eine Mannschaft, die von der Spielweise und Struktur zu den Top-Mannschaften der Liga gehört. Wir sind im zweiten Durchgang aber mutig geblieben und haben uns nicht umwerfen lassen. Ein Unentschieden wäre über die 90 Minuten mindestens verdient gewesen. Wir haben aber unsere Phasen nicht genutzt, um das Spiel zu gewinnen. Magdeburg dagegen hat genau das getan.

Christian Titz:

„Es war ein Spiel, was verschiedene Phasen hatte. Wir sind heute auf einen Gegner getroffen, der viel Qualität in seinen Reihen hat. Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen. Darmstadt hat uns überspielt, um so gefährlich in die Box zu kommen. Nach dem Rückstand haben wir ein paar Minuten gebraucht, haben dann aber Spielkontrolle reingebracht und uns zunehmend Torchancen erspielt. Nach der Pause wollten wir den Gegner weiter unter Druck setzen und machen das 2:1. Dann hatten wir aber nicht mehr so die Zielstrebigkeit, um die Räume zu überbrücken. Mit dem Platzverweis wurde es ein anderes Spiel. Es war dann wichtig, dass wir Widerstandsfähigkeit zeigen. Wir haben lange nichts zugelassen, doch hatte Darmstadt dann doch noch gute Chancen, die unser Torwart aber gut parieren konnte.“

Clemens Riedel:

„Nach der Niederlage sind wir natürlich enttäuscht. Vor allem hintenraus haben wir gut Druck gemacht und uns erhofft, dass wir noch das 2:2 machen. Magdeburg hat insgesamt über einen gewissen Zeitraum gut Druck gemacht. Gerade von hinten spielen sie stets gut raus, was ihre große Stärke ist. Wenn wir dann vorne hinterherlaufen und die Kette immer tiefer fällt, wird es schwer gegen so einen Gegner. Das Gegentor zum 1:1 nehme ich auf meine Kappe. Wir hatten in der ersten Halbzeit dennoch gute Chancen. Letztendlich ist es schade, dass wir hintenraus nicht das nötige Glück hatten.“

Kai Klefisch:

„Es tut weh, dass wir den Fans keinen Heimsieg bescheren konnten. Dabei sind wir gut in die Partie gekommen. In der Anfangsphase machen wir das Tor, haben klar die besseren Chancen und hätten auch das 2:0 machen müssen. Dann hat Magdeburg die Oberhand gewonnen. Sie haben natürlich einen besonderen Spielstil – mit ihren vielen Dribblern, die schwierig zu verteidigen sind. Beim Gegentor in der ersten Halbzeit haben wir dann eine schlechte Zuteilung, das Tor war unnötig. Trotzdem haben wir weitergekämpft und die Gelb-Rote-Karte auch ein Stück weit erzwungen, weil wir fußballerisch dagegengehalten haben. In Überzahl war es dann ein Spiel auf ein Tor – leider nicht mit dem Lucky Punch auf unserer Seite. Es ist bitter, dass wir heute das Quäntchen Glück nicht auf unserer Seite hatten. Dennoch bin ich stolz auf die Mannschaft, wie wir dagegengehalten und uns gegen einen Top-Gegner unsere Torchancen herausgespielt haben. Diese Sachen sollte man in den Vordergrund stellen.“

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