FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Die Eindrücke der Vormittagseinheit waren noch ganz frisch, als Torsten Frings seinen Platz im Pressekonferenzraum einnahm. Mit duschnassen Haaren und quasi direkt vom Trainingsplatz kommend, gab der Lilien-Cheftrainer zum einen eben diese Eindrücke an die anwesenden Journalisten weiter, und ging zum anderen konkret auf den kommenden Gegner ein.
Nicht nur in der kürzlich beendeten Mittwochseinheit, sondern bereits in der Doppeleinheit am Vortag habe die Mannschaft "hochkonzentriert und motiviert gearbeitet", schilderte Frings seine bisherigen Erkenntnisse aus der kurzen Trainingswoche. Erkenntnisse, die den 40-Jährigen in der Annahme bestärken, dass sein Team am Freitag "ein anderes Spiel als im Pokal" zeigen werde.
Länger wollte sich Frings allerdings nicht mit dem Auftritt in Regensburg aufhalten, sondern viel eher den Blick auf das kommende Duell mit dem FC St. Pauli richten: "Wir waren enttäuscht über die Art und Weise des Ausscheidens, aber wir haben das Spiel trotzdem relativ schnell abgehakt. Wir sind uns sicher, dass wir am Freitag eine Reaktion zeigen werden. Dafür müssen wir offensiv zielstrebiger sein und viel besser unser Tor verteidigen. Sonst wird es gegen St. Pauli unheimlich schwer."
Denn nicht nur Frings sieht in den Kiezkickern einen "Aufstiegsfavoriten" und konkretisierte: "Pauli hat eine sehr gute Offensive, sie sind nach vorne brandgefährlich, lassen aber durch ihre Geschlossenheit auch defensiv wenig zu. Das ist eine eingespielte Mannschaft, bei der die Abläufe stimmen."
Genau wie die Lilien sind auch die Hanseaten mit vier Zählern in die Saison gestartet und reisen ungeschlagen zum Flutlichtspiel am Böllenfalltor. Wo am Freitagabend ein ausverkauftes Haus auf beide Teams wartet: "Wir freuen uns darauf, in einer Bombenstimmung spielen zu dürfen", fiebert Frings dem Aufeinandertreffen entgegen und hofft auf einen Heimspiel-Effekt: "Wir müssen uns in unserem Stadion von der Atmosphäre anstecken lassen."
Glücklich zeigte sich der Übungsleiter darüber, dass sich die Personalsituation innerhalb des Teams entspannt hat: "Wir hoffen, dass wir mit Ausnahme von Jan Rosenthal auf alle Spieler zurückgreifen können."
Unabhängig vom Personal gibt Frings eine simple Marschroute für seine Mannschaft aus: "Wir sind noch ungeschlagen und die bisherigen vier Punkte haben wir uns erkämpft. Das ist die Basis. Der Kampf muss an erster Stelle stehen, dann kommt der Rest von alleine."