FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Am kommenden Sonntag (17.1., 13.30 Uhr) tritt der SV Darmstadt 98 auswärts beim 1. FC Heidenheim an. Vorab fand am Böllenfalltor das Mediengespräch mit Markus Anfang statt. Der Cheftrainer der Lilien analysierte den FCH, gab das gewohnte Personalupdate und sprach über die Herangehensweise für das kommende Duell.
… zum Personal:
Mathias Wittek und Victor Palsson fehlen weiterhin. Serdar Dursun hat einen kleinen Muskelfaserriss und wird nicht zur Verfügung stehen. Matthias Bader musste gegen Hannover mit einem Pferdekuss ausgewechselt werden. Er ist in dieser Woche noch nicht im Mannschaftstraining gewesen. Es sieht auch nicht danach aus, dass er wieder einsteigen kann. Fabian Holland ist zwar wieder im Training, aber wir müssen aufpassen, wie er die Einheiten verkraftet. Immanuel Höhn hat einen Schlag aufs Knie bekommen, Lars Lukas Mai auf den Fuß. Lasse ist dabei umgeknickt und hatte Schmerzen. Bei beiden müssen wir noch abwarten.
… zum kommenden Gegner:
Der 1. FC Heidenheim ist eine Mannschaft, die in den letzten Jahren immer oben mit dabei war. Sie sind ein intaktes Team, bei welchem die klare Handschrift des Trainers erkennbar ist. Frank Schmidt hat Heidenheim dahin gebracht, wo sie jetzt sind. Heidenheim ist ein ambitionierter Zweitligist, der angreifen will. Sie sind zuhause seit 20 Heimspielen ungeschlagen. Das ist schon eine Hausnummer. Das zeigt ihre Qualität. Sie sind eine sehr laufstarke Mannschaft, die einen sehr intensiven Fußball spielt.
… zur Herangehensweise:
Klar ist es schwierig, wenn du permanent wechseln musst und wenn Spieler auf Positionen spielen, auf denen sie nicht wirklich zuhause sind. Aber wir jammern nicht, Verletzungen gehören dazu. Wir müssen dagegenhalten. Und wir werden alles dafür tun, dass wir in Heidenheim ein gutes Spiel machen und drei Punkten holen. Dafür müssen wir gegen den FCH unsere Fehlerzahl minimieren. Gleichzeitig wollen wir aber auch mutig in der Offensive sein und versuchen, unser Spiel durchzuziehen. Gut wäre dieses Momentum, wie wir es in Fürth hatten, sodass wir zum richtigen Zeitpunkt die Tore machen können.
… über den Glaube an die eigenen Stärken:
Die Mannschaft glaubt an den Fußball, den wir spielen und daran, dass dieser erfolgreich ist. Das hat sich auch durch die beiden Niederlagen nicht verändert. Die Jungs merken, dass sie wesentlich mehr Punkte hätten holen müssen. Die Enttäuschung darüber ist darauf zurückzuführen, dass wir den einen oder anderen Fehler zu viel gemacht haben. Das wissen die Jungs aber auch. Wir wollen versuchen, diese abzustellen bzw. gar nicht erst in diese Situationen reinzukommen. Wenn das Gefühl nicht da wäre, dass wir jedes Spiel für uns entscheiden können, dann hätten wir ein Problem. Das haben wir aber nicht. Die Mannschaft weiß, dass das, was wir spielen, sie erfolgreich machen kann. Nur müssen wir es auch erfolgreich machen. Und wir haben schon gezeigt, dass wir das können.
… über die Kaderplanung und die Ausleihe von Braydon Manu:
Braydon kam mit dem Wunsch auf uns zu, ausgeliehen werden zu wollen. Er hatte nicht das Gefühl, dass er so stark ist, um hier seine Einsatzzeiten zu bekommen. In Halle wird er seine Einsatzzeiten bekommen. Daher war es sein Wunsch und diesem haben wir entsprochen. Für uns ist außerdem klar, dass wir noch etwas am Kader machen wollen. Mit Thomas Isherwood haben wir bereits einen neuen Spieler verpflichtet. Wir wollen den Kader verbreitern, werden dies aber nicht aus Aktionismus tun. Wenn wir Spieler holen, müssen wir davon überzeugt sein, dass sie uns jetzt und auf Sicht helfen können. Sie müssen zudem nach Darmstadt passen. Wir beobachten daher den Markt und tauschen uns tagtäglich miteinander aus.