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10.02.2019 / Allgemein

„War ein gebrauchter Tag“

sv98.de hat die Stimmen zur Heimniederlage gegen den 1.FC Heidenheim zusammengefasst.

Frank Schmidt:
Wir sind natürlich mega happy. Wir haben von Beginn an ein richtig gutes Auswärtsspiel gemacht. Wir hatten von der Grundordnung ein wenig umgestellt, hatten mit Rückenwind in der Defensive alles im Griff und haben uns selbst viele Chancen erspielt. Das einzige Manko war, dass es nur 1:0 stand. Dann war klar, dass Darmstadt in der zweiten Halbzeit mit den Windverhältnissen noch mal kommt, wir hingegen hatten dann nicht mehr so Zugriff und hatten beim Lattenschuss Glück. Über Konter waren wir immer gefährlich und so haben wir auch das 2:0 erzielt. Danach hätten wir die Konter besser ausspielen müssen. Wir haben trotz der harten Woche läuferisch alles gemacht, um den Sieg mitzunehmen, nach dem 1:2 wurde es noch einmal spannend, aber wir haben den Dreier mit allem was wir haben verteidigt.
Dirk Schuster:
Da müssen wir nicht drum herum reden, es war ein verdienter Sieg für Heidenheim. Wir haben keinen Zugriff aufs Spiel gefunden, weil die Heidenheimer uns früh angelaufen haben, uns so zu langen Bällen gezwungen haben und wir auch kaum zweite Bälle behaupten konnten. Heidenheim war spielerisch die bessere Mannschaft und mit das Beste, was diese Saison als Gast am Bölle gespielt hat. Durch die Umstellung in der zweiten Halbzeit konnten wir nochmal ein Strohfeuer entfachen und hatten Pech beim Lattenschuss von Dursun. Es war sehr ärgerlich, dass die dann das 0:2 kassiert haben. Auch danach mussten wir bei Kontern immer auf der Hut sein. Vieles war bei uns heute Stückwerk, wir haben die Umschaltaktionen nicht genutzt und kein Tempo in die Partie bekommen. Erst mit dem 1:2 hatten wir wieder die Hoffnung, noch etwas hier zu behalten, doch ein Punkt wäre heute auch nicht unbedingt verdient gewesen. So war es heute ein gebrauchter Tag und wir können dem Gegner nur gratulieren.
Fabian Holland:
Es war heute ein kampfbetontes Spiel. Wir wussten vorher, dass es heute heiß hergehen würde auf dem Platz. So war es immer in den letzten Spielen gegen Heidenheim. Leider bekommen wir im Moment zu einfache Gegentore, daran müssen wir arbeiten. Wir können nicht davon ausgehen, dass wir jede Woche am Ende noch zurückkommen. Heidenheim kam mit einer breiten Brust hierher, sie haben viele spielerische Akzente gesetzt. Sie haben es heute einfach besser gemacht, aber so leicht dürfen wir die Treffer nicht ermöglichen. Auch, wenn wir hier noch unentschieden gespielt hätten, wären wir nicht zufrieden gewesen mit der Leistung. Jedes Spiel einem Rückstand hinterher zu laufen tut einfach weh, auch wenn wir die Kraft dafür haben, müssen wir es verhindern. Wir müssen noch mehr Leidenschaft und Konzentration an den Tag legen, besonders in den entscheidenden Momenten.
Mathias Wittek:
Es war natürlich ein besonderes Spiel für mich gegen die alten Kollegen, aber leider mit dem falschen Ausgang. Wenn man den Spielverlauf sieht, ist am Ende vielleicht noch ein Punkt möglich. Ob der verdient gewesen wäre, weiß ich nicht, denn unsere Leistung war nicht zufriedenstellend. Am Ende aber zählen nur die Punkte und wir hätten gerne einen Zähler mitgenommen. Jetzt heißt es schütteln, analysieren und es am Freitag besser machen. Der Gegner heute war sehr gut, aber wir haben auch bestimmte Dinge eben nicht gut gemacht. Wir müssen aufarbeiten, was heute genau gefehlt hat. Leichter wird es jetzt nicht, die Spiele werden weniger, da müssen wir schnell besser werden. Wir haben sicher viele neue Spieler, da kann noch nicht alles perfekt sein, aber wir arbeiten dran, dass alle am gleichen Strang in die gleiche Richtung ziehen. Nur so kann es funktionieren, dann bringt jeder seine Stärken ein und wir werden die Gegner schlagen. Körpersprache und Bereitschaft stimmen, aber in den entscheidenden Momenten waren wir leider nicht da. Wir werden ansprechen, was wir für Fehler gemacht haben, auch wenn so eine Analyse wehtut. 

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