FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
sv98.de hat die Stimmen zur Niederlage beim VfL Osnabrück zusammengefasst.
Dimitrios Grammozis:
Glückwunsch an Osnabrück. Ich denke, der Sieg ist auch in der Höhe total verdient. Wir hatten uns viel vorgenommen und wussten, dass Osnabrück zuhause sehr aggressiv spielen und den Gegner immer unter Druck setzen würde. Das ist dem VfL heute gut gelungen und wir haben zu keiner Zeit Zugriff zum Spiel bekommen. Wir haben viele Fehler gemacht, zu viele Bälle verloren und es hat uns die Kompaktheit gefehlt. Zur zweiten Halbzeit waren wir dann einen Ticker besser in der Partie, aber genau in dieser Phase fällt dann das 0:2. Das macht Osnabrück natürlich sicherer und die weiteren Tore waren sehr bitter. Das war heute ein kollektives Versagen, das ist aber auch das "gute" am heutigen Abend – keiner hat die Leistung gebracht. Wir müssen daraus unsere Lehren ziehen und im nächsten Spiel am Freitag ein anderes Bild zeigen.
Daniel Thioune:
Ich bin sehr freudig und gut gelaunt. Ich denke, dass meine Mannschaft heute von der ersten Minute überragend performt hat. Wir haben die Räume über die Außen gut genutzt und gut die Überzahl im Zentrum geschaffen. Es war heute schwer, die Räume zu schließen, in denen wir spielen. Wir waren heute in vielen Dingen einen Tick besser als der Gegner. Ich habe mir in der ersten Halbzeit gewünscht, dass wir etwas klarer sind und vielleicht früher das zweite Tor machen. Mussten dann auch bei einem Standard kurz die Luft anhalten. Aber insgesamt haben wir Dursun und die schnellen Außen von Darmstadt nicht ins Spiel kommen lassen und waren insgesamt gut auf Darmstadt eingestellt. Das war heute eine Eins mit Sternchen für meine Mannschaft für das Spiel mit dem Ball.
Florian Stritzel:
Wir haben heute viele 50:50-Zweikämpfe nicht für uns entscheiden können. So passieren Dinge wie beim 0:3, wo wir bei eigener Ecke in einen Konter laufen. Wir waren meist einen halben Schritt zu spät, dann fängt man sich solche Tore. Es kam vieles zusammen heute. Der Ausgleich oder auch der Anschlusstreffer wären brutal wichtig gewesen, leider ist es uns nicht gelungen. Osnabrück hat aggressives Angriffspressing gespielt, das haben sie super gemacht. Uns hat die Durchschlagskraft gefehlt, um dagegen zu halten. Der VfL hat absolut verdient gewonnen. Wir müssen es abhaken, in vier Tagen geht es weiter.
Fabian Holland:
Es wäre zu einfach, es auf einen schlechten Tag zu schieben. Wir waren 90 Minuten nicht auf dem Platz, haben nie das abgeliefert, was wir zeigen wollten und was wir uns vorgenommen hatten. Warum das so war, ist kurz nach dem Spiel schwer zu sagen – aber es war heute zu keiner Minute Darmstadt 98. Jeder von uns wusste, was uns hier erwartet. Es sollte ein richtiger Fight in toller Atmosphäre werden. Aber wenn die ganze Zeit immer ein Schritt fehlt und du zu spät kommst, dann bekommst du hier eine Packung. Das einzig Positive ist, dass es schon Freitag weiter geht. Ich denke nicht, dass es jemand zu leicht genommen hat, keiner dachte, dass es von selbst geht heute. Nach dem Spiel eine Erklärung zu finden ist schwer, aber wir haben schon gezeigt, dass wir es besser können, daran müssen wir anknüpfen. Zu keinem Zeitpunkt hätten wir das Spiel zum Kippen bringen können, auf jede gute Aktion folgte eine, wo wir wieder zu spät waren, so kamen wir nie ins Spiel. Wir haben in der Pause umgestellt, aber wenn man nicht in die Zweikämpfe kommt, ist die Formation egal. Daran lag es definitiv nicht.