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02.11.2019 / Allgemein

„Waren bis zum 0:3 nicht auf dem Platz“

sv98.de hat die Stimmen zur Auswärtsniederlage in Fürth zusammengefasst.

Dimitrios Grammozis:
Ich bin brutal enttäuscht über die Art und Weise, wie wir heute speziell in der ersten Hälfte aufgetreten sind. Wir hatten uns vorgenommen, sehr kompakt zu spielen und über Konter unsere Chancen zu suchen. Aber die Art und Weise, wie wir die Zweikämpfe geführt haben, war einfach nicht gut genug. Vielleicht dachte man nach zwei Siegen, dass auch ein paar Prozentpunkt weniger reichen würden, so können wir aber gegen keinen Gegner in der Liga bestehen. So kann man sich nicht präsentieren. Der Gegner hat die zwei Tore eigentlich geschenkt bekommen, das war sehr frustierend für uns. In der Halbzeit haben wir dann umgestellt und zwei Mal gewechselt, das hatte auch durchaus positive Auswirkungen. Es war dann natürlich sehr bitter, dass direkt das dritte Gegentor fällt. Wir waren insgesamt viel besser als in der ersten Halbzeit und waren präsenter in den Zweikämpfen. Unsere Offensivspieler zeigen aktuell nicht die Qualität, um sich vorne durchsetzen zu können. Da müssen die Spieler auch mal das Herz in die Hand nehmen und das Tor unbedingt machen wollen. Die Art und Weise in der zweiten Halbzeit war okay, in der ersten Halbzeit war es aber überhaupt nicht so, wie wir es uns vorgestellt hatten.

Stefan Leitl:
Ich glaube, wir müssen uns nicht für die zwei Tore entschuldigen. Natrülich hat Darmstadt das in den ersten 20 Minuten gut verteidigt. Wir haben aber heute oft auf das Tor geschossen und dann natürlich auch etwas Glück, dass der Ball dann reingeht. Insgesamt war die erste Halbzeit richtig gut. Wir wussten, dass Darmstadt in der Halbzeit umstellen würde, aber die zweite Halbzeit beginnt dann natürlich perfekt für uns. Danach hätte ich mir gewünscht, dass wir mehr Ruhe und Kontrolle über das Spiel bekommen. So gab es dann noch einige gefährliche Situationen, aber insgesamt war es ein hochverdienter Sieg.

Die Pressekonferenz im Video.

Patrick Herrmann:
Wir haben nicht ins Spiel gefunden. In der ersten Halbzeit waren wir zu zaghaft und gehen dann auch verdient mit dem 0:2 in die Pause. Wir haben uns dann einiges vorgenommen, aber bekommen dann sofort das 0:3. Das war natürlich ein herber Dämpfer. Trotzdem haben wir dann nochmal alles versucht, der Anschlusstreffer kam aber zu spät. Vielleicht hätte es auch den Elfmeter noch für uns geben müssen, aber das soll alles keine Entschuldigung sein. Das Spiel heute haben wir in der ersten Halbzeit verloren. Wir hatten einen Plan, konnten den aber nicht umsetzen. Den Ärger der Fans über diese erste Hälfte kann ich verstehen, ich bin mir aber sicher, dass sie im nächsten Spiel wieder hinter uns stehen werden.

Fabian Holland:
Bis zum 0:3 waren wir nicht auf dem Platz. Danach haben wir ein gutes Spiel gemacht, aber das bringt nichts, wenn die erste Halbzeit ein Totalausfall gewesen ist. Wir hatten uns viel vorgenommen und wussten, dass Fürth es ausnutzen würde, wenn wir ihnen Räume geben. Leider haben wir genau das dann trotzdem gemacht. Nach der Pause war auch das besser, aber das hilft dann nicht mehr. Wir waren zu lange zu passiv und nicht in den Zweikämpfen, zudem machen wir uns die Gegentore nahezu selbst rein. Das kommt dann auch noch dazu.
Zu den Reaktionen der Fans nach dem Spiel: Es waren im Fanblock einige dabei, die richtig sauer waren. Nicht nur bei den Fans, sondern natürlich auch bei uns, weil wir mit dem Auftritt überhaupt nicht zufrieden sein können. Natürlich gehen wir nach so einem Spiel zu ihnen, um uns das alles anzuhören. Es war sicher gut, dass sie sich direkt auskotzen konnten.

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