FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Eine verdiente Führung zur Pause, ein verdientes Ergebnis nach 90 Minuten. Der SV Darmstadt 98 feierte mit einem 4:0-Sieg gegen Hansa Rostock den zweiten Heim- sowie den vierten Pflichtspielerfolg in Folge. Dementsprechend glücklich über drei weitere Punkte zeigten sich die Darmstädter im Anschluss an die Partie an den Mikrofonen. sv98.de hat alle Stimmen zum Spiel zusammengefasst.
Jens Härtel:
„Glückwunsch an Torsten und seine Mannschaft. Darmstadt ist der verdiente Sieger, da gibt es keine zwei Meinungen. Zu diesem Sieg haben wir in der Anfangsphase unseren Teil dazu beigetraten, das hat den Lilien natürlich in die Karten gespielt. Im Laufe der ersten Halbzeit mussten wir dann umstellen und es hat eine Weile gedauert, bis wir uns sortiert hatten. Insgesamt war das im ersten Durchgang zu wenig. In der zweiten Halbzeit waren wir bis zum 3:0 gut im Spiel, hatten mit Schumacher sogar noch eine große Chance zum Anschlusstreffer. Darmstadt war an den ersten vier Spieltagen die beste Mannschaft, gegen die wir bisher gespielt haben.“
Torsten Lieberknecht:
„Wir sind sehr happy darüber, dass wir das Spiel gewonnen haben. Doch ich muss sagen, dass ich trotz der 2:0-Führung mit der ersten Halbzeit nicht ganz zufrieden war. Viele Dinge haben mir nicht gefallen, gerade die individuelle Passqualität. Denn gegen Hansa besteht immer die Gefahr, dass du ein Tor bekommst, weil sie physisch und vom Spielstil her sehr unangenehm sind. Wir haben dann zu Beginn der Partie den Türöffner gebraucht. Auch im Profifußball leidet man mit dem Torhüter mit. Kolke ist ein überragender Torhüter. Insgesamt war heute über die kompletten 90 Minuten am wichtigsten, dass wir eine sehr gute Defensivleistung gezeigt haben. Wir waren stets bereit, viel zu investieren. Es tut gut, mit einem Sieg jetzt zum HSV zu fahren. Das Punktesammeln ist aktuell das Wichtigste.“
Marcel Schuhen:
„Wir spielen diese Spiele hier am Bölle zu dieser Uhrzeit besonders gerne. Das macht einfach Spaß, wenn das Stadion voll ist. Insgesamt war es heute ein verdienter Sieg. Das erste Tor war der wichtige Türöffner. Ich war im ersten Moment natürlich sehr froh, dass wir getroffen haben. Für einen Torhüter sieht so ein Fehler immer blöd aus. Dennoch ist Markus Kolke ein hervorragender Torhüter. Nach dem Führungstreffer haben wir dann einen guten Mix in unserem Spiel gefunden. Einzig direkt nach der Halbzeit ist Hansa das ein oder andere Mal ins letzte Drittel gekommen. Nach dem 3:0 ging es darum, die Null zu halten. Das haben wir geschafft. Denn wir arbeiten sehr akribisch in der Defensive. Die Bereitschaft gemeinsam zu Verteidigen ist sehr gut. Jeder stellt sich in den Dienst der Mannschaft.“
Phillip Tietz:
„Der perfekte Abend war es nicht, aber er war sehr zufriedenstellend. Trotzdem gibt es noch einige Stellschrauben, an denen wir drehen können. Beim 1:0 wollte ich den Torwart anlaufen, dass es so funktioniert, das hat mich selbst überrascht. Insgesamt bin froh, dass wir uns nach der Niederlage in Regensburg als Mannschaft dann so schnell gefunden haben und in der Saison angekommen sind. Jetzt heißt es volle Konzentration auf den HSV, wo wir unser Herz auf dem Platz lassen wollen.“