FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Der kommende Gegner, ein ausführliches Personalupdate und der Blick auf die nächste Auswärtsaufgabe: Cheftrainer Torsten Lieberknecht stand am Donnerstag (21.10.) vor dem Gastspiel des SV Darmstadt 98 bei Holstein Kiel (23.10./13.30 Uhr) den anwesenden Medienvertretern als Gesprächspartner zur Verfügung. sv98.de fasst die wichtigsten Aussagen zusammen.
… zum Personal:
Lasse Sobiech wird nach seinen muskulären Problemen nicht dabei sein. Er spürt von Tag zu Tag aber leichte Besserung. Dazu gesellt sich Benjamin Goller, der aufgrund einer Angina ausfällt. Auch Ensar Arslan fehlt uns in Kiel, er hat noch immer Probleme mit seinem Fuß. Klaus Gjasula befindet sich dagegen noch in Albanien in Quarantäne. Tim Skarke absolviert aktuell seine Reha-Phase und trainiert individuell. Es ist ganz wichtig, ihm die nötige Zeit zu geben und ihn nicht unter Druck zu setzen. Alle anderen Jungs sind einsatzfähig. Marvin Mehlem ist wieder einen Schritt weiter. Jeder Trainingstag tut ihm gut. Er kommt immer näher an eine Kadernominierung heran.
… zum kommenden Spiel:
Wir werden das erste Mal in dieser Saison höchstwahrscheinlich damit konfrontiert, gegen einen Mannschaft zu spielen, die mit einem Dreierketten-System agiert. Situativ hatten wir das schon einmal in Rostock. Aber die Kieler haben in den letzten beiden Spielen sowohl offensiv als auch defensiv mit Dreierkette gespielt. Wir werden die Jungs dennoch auf verschiedene Taktiken vorbereiten. Wichtig wird zudem sein, dass wir einen ordentlichen Plan in der Defensive haben. Offensiv wissen wir, wo das Tor steht. Trotzdem gibt es immer mal wieder bessere Wege, um vors Tor zu kommen. Es gibt also immer Anhaltspunkte, die wir noch verbessern können. Unser erklärtes Ziel bleibt, mit dem Maximium aus Kiel zurückzukehren.
… zum kommenden Gegner:
Allein Mees, Reese und Holtby saßen in Ingolstadt auf der Bank, das spricht für die Qualität des Gegners. Sie haben im Sommer zwar mit Meffert, Lee und Serra eine prägende Achse verloren. Am Samstag aber bestreitet Holstein Kiel das erste Heimspiel unter dem neuen Trainer. Und es ist doch klar, dass die Jungs – dem Wetter angepasst – stürmisch auftreten wollen.
… zur aktuellen Situation:
Wir halten uns nicht an Serien fest. Wir haben das Bremen-Spiel extrem schnell und ohne Analyse abgehakt. Denn die Partie gegen Kiel hatte bereits am Montag eine wichtige Bedeutung aufgrund der taktischen Herausforderungen, um die es gehen wird. Wir haben den Jungs den Moment der Freude nach dem Heimsieg geschenkt, dann aber sofort den Fokus auf Kiel gelegt. Wir sind bestrebt, auch außerhalb vom Böllenfalltor einen guten Auftritt zu zeigen. Es klingt abgedroschen, aber du musst jeden einzelnen Spieltag überstehen und abhaken.
… über die Lilien-Fans:
Wir haben eine Verpflichtung denjenigen gegenüber, die die weite Reise nach Kiel antreten. Es ist immer schön, wenn wir unsere Fans mit Punkten im Gepäck nach Hause schicken könnten. Was man außerdem grundsätzlich merkt: Die Fans haben die Mannschaft angenommen, können sich mit den Jungs sowie der Art und Weise identifizieren, wie wir Fußball spielen. Das ist mir sehr wichtig. Zu wissen, dass man nicht ganz allein ist, spielt auswärts immer eine Rolle.
… über Fabian Schnellhardt:
Den kannst du um 5 Uhr morgens anrufen und sagen: ‚Komm, wir gehen kicken‘. Dann steht er im Schlafanzug vor dir und fragt: ‚Wo ist der Ball?‘. (lacht) Er ist jemand, der rund um die Uhr mit Spaß Fußball spielen möchte. Er hat aber auch gelernt, taktisch zu denken und verantwortungsvoll zu spielen. Es gibt wenige technisch so gute Fußballer wie Schnellhardt. Er gibt einem auch während des Spiels immer das Gefühl, dass er anspielbar ist. Er verarbeitet den Ball und leitet ihn ordentlich weiter. Er spielt solide, konstant und gut. Damit hat er seinen Wert für die Truppe.