FAQs zum verlegten Testspiel gegen San Antonio
Der SV 98 beantwortet die wichtigsten Fragen zum verschobenen Testspiel der Lilien beim Kooperationspartner San Antonio FC.
Das Punktekonto um einen Zähler erhöht. Der SV Darmstadt 98 sammelte in einer leidenschaftlichen sowie emotionalen Partie den siebten Punkt im dritten Spiel. Während die Lilien durch Victor Palsson in Führung gingen, konnten die Braunschweiger nahezu im Gegenzug per Elfmeter ausgleichen. Marcel Schuhen war es dann zu verdanken, dass nicht auch der zweite Strafstoß der Eintracht den Weg ins Tor fand. Weil sich beide Mannschaften im weiteren Spielverlauf nichts schenkten und insgesamt auf Augenhöhe agierten, ging das Unentschieden in Ordnung. Einverstanden mit Punktgewinn und dem dritten ungeschlagenen Spiel in Folge zeigten sich die Südhessen an den Mikrofonen. sv98.de fasst alle Stimmen zum Spiel zusammen.
Daniel Meyer:
„Die Punkteteilung geht in Ordnung. Wir haben nicht so gut in das Spiel gefunden, dann aber im Laufe der ersten Halbzeit die Abläufe umgesetzt, die wir uns vorgenommen hatten. Über weite Strecken haben wir gut verteidigt und auch auf den Rückstand gut reagiert. Natürlich steht die Frage, was wäre, wenn wir auch den zweiten Elfmeter nutzen oder die Chance zu Beginn der zweiten Halbzeit. Es ist uns nicht gelungen, in Führung zu gehen und im Lauf der zweiten Halbzeit wurden wir fehlerhafter und haben zu kompliziert gespielt. Fejzic lenkt den Ball vor dem aberkannten Tor unfassbar gut an die Latte, schlussendlich nehmen wir den Punkt gerne mit.“
Markus Anfang:
„Es waren zwei Mannschaften auf dem Feld, die punkten wollten. Wir sind gut in die Partie gekommen und machen das 1:0. Dann bekommen wir zwei Elfmeter gegen uns, der erste ist ganz klar, beim zweiten ist die Handregel leider so. Wir müssen uns dieser Regel alle beugen. Auch in die zweite Halbzeit sind wir gut reingekommen, hatten selbst die gute Möglichkeit durch Tim, im Gegenzug dann aber auch das Momentum auf unserer Seite. Danach hat keine Mannschaft gnadenlos auf Sieg gespielt, beide standen kompakt, rein optisch hatten wir etwas mehr von der Partie. Natürlich hätten wir zum Schluss per Lucky Punch noch gewinnen können, insgesamt ist es aber ein gerechtes Unentschieden. Wir haben drei Spiele in Folge gepunktet, damit können wir gut leben.“
Erich Berko:
„Ich habe extra nach dem Schuss zum Linienrichter geguckt, weil ich schon geahnt habe, dass es Abseits sein könnte. Trotzdem ist es natürlich bitter, aber es bleibt ein Punktgewinn heute. Wir hatten die eine oder andere Möglichkeit, auf der anderen Seite hält Schuh den Elfmeter hervorragend, dementsprechend nehmen wir den Punkt heute mit. Es war ein Abnutzungskampf, man hat gemerkt, dass beide Teams die Punkte wollten und brauchen. Es ist wichtig, dass wir Braunschweig auf Abstand halten konnten. Für mich persönlich war es nicht schwierig, so kurzfristig in die Startelf zu rücken, Fußball macht schließlich Spaß und ich habe mich auf das Spiel gefreut. Insgesamt war es extrem wichtig, in denen vergangenen drei Spielen konstant zu punkten. Jetzt geht es in die Länderspielpause und dann in ein intensives Saisonfinale.“
Marcel Schuhen:
„Es war ganz wichtig, Braunschweig auf Abstand zu halten. Sie haben derzeit einen guten Lauf, auch der Spielverlauf war durchaus schwierig mit den beiden Elfmetern. Nach der Pause war es ein Schlagabtausch, spielerisch sicherlich kein Leckerbissen. Aber wir nehmen den Punkt absolut mit. Wir waren heute auch clever genug, um zumindest diesen Punkt zu sichern. Natürlich gehört beim Elfmeter auch etwas Glück dazu, aber ich bin froh, dass ich ihn halten konnte. Die sieben Punkte aus drei Spielen sorgen für ein gutes Gefühl, sie waren aber auch bitter notwendig. Wir haben zuvor viel liegenlassen. Wir sind noch lange nicht durch und heute war wieder zu sehen, dass wir uns alles erarbeiten müssen. Das wird auch in den nächsten Wochen entscheidend sein.“
Zu den Fans und der Shirt-Aktion:
„Das ist typisch für Darmstadt. Es ist keiner im Stadion und trotzdem haben wir das Gefühl, dass die Leute da sind. Es gibt uns ein gutes Gefühl, es gibt den Leuten zuhause ein gutes Gefühl. Durch die Shirts hatten wir sie heute auf der Brust dabei, in unseren Gedanken sind sie sowieso. Sie gehören einfach dazu. Ich vermisse diese Verrückten in der Kurve. Die Darmstädter Familie ist riesengroß und das ist einfach wunderbar.“